KILOMETERLANG

Sperrung und Grenz-Situation sorgen für Staus auf Usedom

Eine Fahrbahn-Sperrung und die Einstufung Polens als Corona-Risikogebiet haben am Freitag für lange Fahrzeug-Schlangen auf Usedom gesorgt.
Viele Menschen kaufen vor der neuen Corona-Verordnung in Polen (Grenzübergang Swinoujscie) noch ein. Ein kilometerlanger
Viele Menschen kaufen vor der neuen Corona-Verordnung in Polen (Grenzübergang Swinoujscie) noch ein. Ein kilometerlanger Stau bildete sich. Tilo Wallrodt
Die Autos standen aus Polen Richtung Ahlbeck in einer langen Schlange.
Die Autos standen aus Polen Richtung Ahlbeck in einer langen Schlange. Tilo Wallrodt
Usedom.

Ab Samstag wird ganz Polen zum Risikogebiet erklärt. Für die Einreise aus Polen nach Mecklenburg-Vorpommern ist ab dann eine zweiwöchige Quarantäne vorgesehen. Diese strenge Regelung führte am Freitag wohl dazu, dass viele noch schnell die Länderseite wechseln wollten – es gab kilometerlangen Stau auf Usedom.

Vor dem polnischen Swinemünde reihten sich die Autos. Viele Menschen kauften in Polen vor der neuen Verordnung noch ein. Eine lange Fahrzeug-Schlange aus Polen Richtung Ahlbeck bildete sich.

Zu dem hektischen Grenzverkehr kam aber auch noch die Sperrung der B110. Der Bauabschnitt zwischen dem Abzweig Zecherin/Karnin bis zum Abzweig Gneventhin und dann bis zum Abzweig Gellenthin sind voll gesperrt. Auf der Umleitung zwischen Wolgast bis hinter Ückeritz staute sich der Verkehr ebenfalls.

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Kommentare (2)

Wenn polen seinen usedomtunnel hat kann abschließend die tunnelbohrmaschine auch auf dem deutschen teil eingesetzt werden 2x (wolgast und zecherin) zur reserve für den verkehr auch nach crona.

.... aber beim Universum bin ich mir noch nicht so sicher" sagte Albert Einstein einstmals und er hatte recht.

Wer so doof ist und - weil Polen die Grenzen aufgrund Corona zumacht - noch schnell in das Risikogebiet fahren muss zum einkaufen, der hätte es verdient, dort noch viel länger im Stau zu stehen ...