TOURISMUS AM HAFF

Zweifel an Plänen für Elektrofähre nach Usedom

Schon kurz nach der Vorstellung einer Machbarkeitsstudie zu einer Elektrofähre von Ueckermünde nach Usedom sind erste Zweifel und Fragen geäußert worden. Unter anderem die, ob sich so eine Verbindung überhaupt rechnet.
Lutz Storbeck Lutz Storbeck
Viele Zahlen und Grafiken zum E-Fähren-Projekt sind im Ueckersaal vorgelegt worden.
Viele Zahlen und Grafiken zum E-Fähren-Projekt sind im Ueckersaal vorgelegt worden. Lutz Storbeck
Eine Zeichnung der Fähre ist präsentiert worden.
Eine Zeichnung der Fähre ist präsentiert worden. Lutz Storbeck
Hafen-Geschäftsführer Heiko Hacker, hier in einem Pausengespräch, hat die Präsentation der Machbarkeitsstudie aufmerksam verfolgt.
Hafen-Geschäftsführer Heiko Hacker, hier in einem Pausengespräch, hat die Präsentation der Machbarkeitsstudie aufmerksam verfolgt. Lutz Storbeck
Bauauschuss-Chef Andreas van der Heyden fragt sich, ob das Fährprojekt nach Fertigstellung der Wolgaster Brücke noch rentabel ist.
Bauauschuss-Chef Andreas van der Heyden fragt sich, ob das Fährprojekt nach Fertigstellung der Wolgaster Brücke noch rentabel ist. Lutz Storbeck
Ueckermünde.

Verrückte Ideen sind immer gefragt. Verrückt – im positiven Sinne. Vielleicht lässt sich die Idee, eine Verbindung mit Elektrofähren zwischen Ueckermünde und Usedom einzurichten, als...

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Kommentare (1)

Sicher, eine Anbindung nach Usedom würde Ueckermünde stärker als Ort des Anreisens nach Usedeom in den Blick rücken. Gut, dass die Fähre klimaschonend unterwegs sein soll. Allerdings sind die gewählten Standorte des absolut auf auf eine Benutzung allein durch Automobile gemünzt. zwar wird so mehr Auto-Verkehr in der Region induziert, sicher werden einige wenige auch noch etwas in den Supermärkten vielleicht etwas einkaufen, aber eine Integrierte Entwicklung torpediert dieses Konzept.
Wenn Ueckermünde nun schon in den Fokus des Usedom-Tourismus kommt, und die Uecker für die Fähren schiffbar wäre, wäre dann nicht eine stadtnahe auch mit der Bahn verknüpfte Anladestelle auf der Ostseite des Hafens schlauer? Auf Usedomer Seite wäre eine Integration noch schwieriger... Immer neue Knotenpunkte zu schaffen, die die eben schwach aufgestellten Zentren des Landes noch weitere Verzerrungen der Stadt- und Verkehrsgefüge ist an sich nicht sehr nachhaltig für die Region, wie auch für den Klimaschutz. Ein interessantes Projekt, was allerdings gründlich angegangen werden sollte und entsprechende Fragen auch in der weiteren Planung beantworten sollte.