TRAUER IN TORGELOW

Rätsel um Plüschtiere für tote Leonie offenbar gelöst

All die Kuscheltiere sollten Entsetzen und Trauer über den Tod der kleinen Leonie ausdrücken. Dann waren sie weg. Wahrscheinlich wurden sie gespendet.
Christian Johner Christian Johner
Das war nur ein kleiner Teil der Plüschtiere, die vor dem Haus, in dem Leonie wohnte, niedergelegt worden waren.
Das war nur ein kleiner Teil der Plüschtiere, die vor dem Haus, in dem Leonie wohnte, niedergelegt worden waren. Bernd Wüstneck
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Torgelow.

Es gibt offenbar endlich eine Antwort auf die Frage, was mit den verschwundenen Kuscheltieren der kleinen Leonie passiert ist. Wie eine Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf Nachfrage des Nordkurier mitteilte, befanden sich vor wenigen Wochen in einem DRK-Kleidercontainer in Torgelow mehrere Säcke mit durchnässten Plüschtieren. Die DRK-Sprecherin: „Wir können aber nicht zu 100 Prozent bestätigen, dass es die Plüschtiere von Leonie waren.“ Ob es sich tatsächlich um die Plüschtiere von Leonie handelt, ließe sich nicht nachprüfen, sagte die Sprecherin.

Nach Informationen des Nordkurier haben Freunde des Vaters, Oliver E., die Teddys vor dem Haus an der Breiten Straße in Torgelow eingesammelt und an das DRK gespendet. „Wenn es wirklich so ist, dann ist das von den Freunden eine schöne Aktion. Die Kinder, die die Kuscheltiere bekommen, werden sich freuen“, sagte die Sprecherin des DRK.

Die Plüschtiere waren Ausdruck von Trauer und Anteilnahme nach dem gewaltsamen Tod von Leonie zu Beginn des Jahres. Als die Stadt Torgelow in der Woche zwischen der Trauerfeier für Leonie und ihrer Beisetzung den Gehweg in der Breiten Straße beräumen wollte, waren die Plüschtiere weg. Mehrere Wochen lang wurde darüber gerätselt, wo die verschwundenen Teddys abgeblieben sind. Nun ist das Rätsel offenbar gelöst.

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