Baupläne am Ueckermünder Strand

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Neues Hotel-Schmuckstück rückt näher

Zwischen der Lagunenstadt und dem Strand soll das neue Hotel entstehen.
Zwischen der Lagunenstadt und dem Strand soll das neue Hotel entstehen.
NK-Archiv

Den Wunsch von einem Hotel-Komplex direkt am Strand gibt es in Ueckermünde schon länger. Während der nächsten Stadtvertretersitzung Anfang Dezember könnte der nächste Schritt gemacht werden, um das Projekt auch zu verwirklichen.

Bekommt das Seebad Ueckermünde seine Riesen-Hotelanlage zwischen Strandpark und Lagunenstadt? Eine Frage, die vermutlich erst beantwortet werden kann, wenn das Hotel auch wirklich gebaut wird. Die Pläne und Vorstellungen nehmen jedoch immer konkretere Züge an. Wie mittlerweile bekannt ist, soll die RIMC Hotels und Resorts Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg die Anlage betreiben. Eigenen Angaben zufolge ist die Hotelbetreibergesellschaft derzeit mit mehr als 30 Hotels in acht Ländern vertreten.

„Die Planungen und Investorengespräche für das Hotel in Ueckermünde sind in Gange“, sagt einer der geschäftsführenden Gesellschafter von RIMC, Gert Prantner. Nach Informationen des Nordkurier sind die Gespräche mit möglichen Investoren schon etwas weiter vorangeschritten. Der Investor, der bisher sein Geld in der Solarbranche verdient hat, soll aus Polch (Rheinland-Pfalz) kommen.

Kosten belaufen sich auf rund 35 Millionen Euro

Den Kontakt zur RIMC-Gruppe hatte der Geschäftsführer der Förder- und Entwicklungsgesellschaft (FEG) Vorpommern-Greifswald, Ulrich Vetter, hergestellt. Zusammen mit Vetter reiste Ueckermündes Vize-Bürgermeister Jürgen Kliewe mehrmals zum Wirtschaftsministerium nach Schwerin, um die Fördermöglichkeiten für den Kauf von Grund und Boden zu prüfen – offenbar mit Erfolg. „Uns wurde die Höchstförderung von 20 Prozent zugesagt“, betont Jürgen Kliewe.

20 Prozent wären für den Investor bei solch einem Mega-Projekt wie dem neuen Hotel direkt am Haffbad nicht wenig. Nach ersten Schätzungen sollen sich die Kosten nämlich auf 35 Millionen Euro belaufen. Etwa 140 Betten soll es in dem neuen Hotelkomplex geben. Außerdem sind ein Konferenzbereich und ein riesiger Wellnessbereich geplant. Zusätzlich zum Hotel ist auch die Errichtung von Ferienhäusern nicht ausgeschlossen.

Stärkung des Tourismus abseits der Hauptsaison

Insgesamt würde die Hotelanlage eine Stärkung des Tourismus im Seebad, vor allem in der Neben- und Zwischensaison, bedeuten. Kein Wunder, dass die Stadt an dem Bau des Hotelkomplexes interessiert ist. Bei der nächsten Stadtvertretersitzung in Ueckermünde am 6. Dezember könnte die Verwirklichung des Hotelkomplexes ein weiteres Stück näher rücken. Dann nämlich soll ein Aufstellungsbeschluss für einen entsprechenden Bebauungsplan auf der Tagesordnung stehen, kündigt Jürgen Kliewe an.