FEUERWEHR

Gutachten zu Großbrand in Ueckermünde liegt jetzt vor

Das Feuer bei der Ueckermünder Holzkontor GmbH war einer der folgenschwersten Brände der vergangenen Jahre in der Haff-Region. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt.
Das Gelände der Ueckermünder Holzkontor GmbH wurde Ende Januar durch einen Brand in Schutt und Asche gelegt.
Das Gelände der Ueckermünder Holzkontor GmbH wurde Ende Januar durch einen Brand in Schutt und Asche gelegt. NK-Archiv
Ueckermünnde.

Mehr als drei Monate nach dem verheerenden Großbrand bei der Ueckermünder Holzkontor GmbH sind die Ermittlungen beendet. „Das Gutachten des Brandursachenermittlers liegt vor. Das Verfahren wurde vor einigen Tagen eingestellt, weil es keine Anhaltspunkte für eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung gibt“, sagt Oberstaatsanwalt Andreas Lins von der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg und fügt hinzu: „Die Brandursache könnte ein technischer Defekt gewesen sein, gegebenenfalls eine Selbstentzündung.“

In der Nacht zum 31. Januar dieses Jahres brach auf dem Gelände des Holzverarbeitungsbetriebes, kurz Hoko genannt, in der Ueckermünder Kamigstraße ein Feuer aus, das eine komplette Werkhalle zerstörte und später auch auf ein zweites Gebäude übergriff. Rund 90 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus der Haff-Region kämpften stundenlang – teilweise mit Atemschutzgeräten – gegen die Flammen an, die immer wieder aufloderten. Nachts musste sogar eine Brandwache aufgestellt werden, die mehrfach wegen brennender Glutnester eingreifen musste. Insgesamt entstand ein Schaden von geschätzten zwei Millionen Euro.

 

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