Ueckermündes Ex-Bürgermeister
Für Gerd Walther geht es um die Zukunft

Am Samstag trifft sich Gerd Walther erstmals öffentlich mit Interessenten an der von ihm initiierten Deutschen FriedensPartei (DFP).
Am Samstag trifft sich Gerd Walther erstmals öffentlich mit Interessenten an der von ihm initiierten Deutschen FriedensPartei (DFP).
Christian Johner/Archiv

Ueckermündes Ex-Bürgermeister Gerd Walther will in den kommenden Tagen die Weichen für seine Zukunft stellen: Er will nicht nur seine Parteigründung vorantreiben, sondern hofft auch auf eine Abstimmung der Stadtvertreter zu seinen Gunsten.

Auf Gerd Walther kommen wichtige Tage zu. Am kommenden Samstag trifft sich Ueckermündes Ex-Bürgermeister erstmals öffentlich mit Interessenten an der von ihm initiierten Deutschen FriedensPartei (DFP). Walther schreibt in den sozialen Medien: „In Deutschland werden die politischen Parteien auf Grundlage eines Vereins gebildet. Bei diesem Treffen geht es um die inhaltliche Ausgestaltung der Satzung des Vereins.“

In der Satzung werden unter anderem Sitz und Tätigkeitsgebiet der Partei festgelegt sowie die Regelung für die Aufnahme neuer Mitglieder. Steht die Satzung, soll die DFP am 5. Januar 2019 gegründet werden. Dazu braucht es zunächst nicht mehr als drei Mitglieder, die den Parteivorstand bilden.

Muss Walther vor das Verwaltungsgericht ziehen?

Walther hat für die DFP mehrere Themen ins Auge gefasst. Er plädiert für eine „vom Volk verabschiedete Verfassung“, will sich mit der „Reichsbürgerszene“ politisch auseinandersetzen, setzt sich für ein „Grundeinkommen für alle“ ein und will Ehrenämtler besser stellen. Das erste DFP-Treffen findet im Kulturspeicher in der Ueckermünder Bergstraße 2 statt. Es beginnt um 10 Uhr.

Um Walthers Zukunft geht es auch am Donnerstag. Im Ueckermünder Stadtparlament stimmen die Stadtvertreter über Walthers Widerspruch gegen dessen „Zur-Ruhe-Setzung“ als Bürgermeister „aus gesundheitlichen Gründen“ ab. Sollten sie den Widerspruch verwerfen, was äußerst wahrscheinlich ist, bliebe Walther nur der langwierige Klageweg vorm Verwaltungsgericht. Das Verfahren könnte Jahre dauern.

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