ÜBUNG IN PRENZLAU

Was treibt die Bundeswehr auf dem Kasernenhof?

Wo einst Soldaten ihre Laufrunden drehten, stehen plötzlich Zelte und Maschinen. Anwohner haben sich deshalb besorgt an den Uckermark Kurier gewandt.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Was sich auf dem Kasernengelände tut, wird von einigen Anwohnern interessiert verfolgt.
Was sich auf dem Kasernengelände tut, wird von einigen Anwohnern interessiert verfolgt. Claudia Marsal
Prenzlau.

Wilfried Fabienke hat von seiner Wohnung aus einen guten Blick auf die Uckermark Kaserne. Mit Interesse beobachtet der Prenzlauer, was sich bei der Bundeswehr so tut. Und so fiel dem Kreisstädter auch auf, dass der dortige Sportplatz seiner Meinung nach „total zweckentfremdet genutzt wird”. Wilfried Fabienke hatte gesehen, „dass schwere Baumaschinen alles kaputt fuhren und Zelte aufgeschlagen wurden. Wieso verschleudert man dort Steuergeld?”, wollte er von der Presse wissen.

Mobile Gefechtsstände

Der Uckermark Kurier gab diese Frage an Major Patrick Lehning weiter. Der Presseverantwortliche führte aus, dass das Fernmeldebataillon 610 den Auftrag habe, die mobilen verlegefähigen Führungseinrichtungen, also Gefechtsstände, für das Multinationale Korps Nordost aus Stettin aufzubauen und zu betreiben.

Interne Aufbauübung

Zu diesem Zweck finde seit Mai in der Uckermark-Kaserne eine interne Aufbauübung statt. „Als Aufbauort nutzen wir dafür einen Platz im nördlichen Bereich der Kaserne. Dieser Platz war in der Vergangenheit als Sportplatz ausgewiesen, dient aber seit Anfang 2017 nicht mehr als Sportplatz, sondern als Stätte für die Allgemeine Grundausbildung oder Ausbildungen des Fernmeldebataillons.” Für den Sport nutzen die Angehörigen der Kaserne und regionale Sportvereine seit längerem schon neu errichtete Anlagen, die 2017 übergeben worden waren.

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