KRANZNIEDERLEGUNGEN

Uckermärker gedenken der Reichspogromnacht

Vielerorts in der Region erinnerten Bürger am Sonnabend an das Leid der Juden und mahnten, dass sich Szenarien wie 1938 nicht wiederholen dürfen.
Ivonne Hackbarth Ivonne Hackbarth
Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer und Stadtverordnete Bianca Karstädt legten zum Gedenken ein Kranzgebinde am &
Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer und Stadtverordnete Bianca Karstädt legten zum Gedenken ein Kranzgebinde am „Platz an der ehemaligen Synagoge” an der Wasserpforte nieder. Ivonne Hackbarth
Schüler des Prenzlauer Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums unter der Leitung ihres Lehrers Jörg Dittberner (Zweiter
Schüler des Prenzlauer Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums unter der Leitung ihres Lehrers Jörg Dittberner (Zweiter von rechts) sprachen gedenkende Worte. Ivonne Hackbarth
Auf dem jüdischen Friedhof in Templin sprach Holger Losch ein Gebet zum Gedenken an die einstige jüdische Gemeinde i
Auf dem jüdischen Friedhof in Templin sprach Holger Losch ein Gebet zum Gedenken an die einstige jüdische Gemeinde in der Stadt. Sigrid Werner
Gemeinsam wurde auf dem jüdichen Friedhof in Templin „Shalom alechem” gesungen.
Gemeinsam wurde auf dem jüdichen Friedhof in Templin „Shalom alechem” gesungen. Sigrid Werner
Prenzlau.

Mit Gedenkveranstaltungen ehrten am Sonnabend vielerorts in der Uckermark Bürger das Andenken der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. So legten sie unter anderem auf dem jüdischen Friedhof in Templin Steine auf den Gedenktafeln ab. Zuvor war Pfarrer Ralf-Günther Schein in der Georgenkapelle auf die mehrfache Bedeutung dieses Datums eingegangen. Der 9. November zwischen Reichspogromnacht und Mauerfall sei ein Datum des Erinnerns, an dem Gewalt auftrumpfte und an dem Gewaltfreiheit triumphierte. Er zeigte sich entsetzt, dass im Geiste dem Antisemitismus in Deutschland schon wieder so viel Raum gegeben werde.

Letzteres stand auch im Fokus der gedenkenden Worte, die Schüler des Prenzlauer Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums unter der Leitung ihres Lehrers Jörg Dittberner bei der Veranstaltung am „Platz an der ehemaligen Synagoge“ an der Wasserpforte sprachen. Sie machten angesichts der Gewalttaten, wie die von Stephan B. vor einem Monat in Halle, deutlich, dass Hass auf Juden und Muslime ist auch 81 Jahre nach der Reichspogromnacht 1938 noch allgegenwärtig sind.

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