SCHULABSCHLUSS

Uckermärker Abiprüfungen mit Mundschutz und Abstand

Wegen der Corona-Pandemie gibt es strenge Vorgaben aus dem Bildungsministerium. Sie stellen Schüler, Lehrer und Schulleitungen vor Herausforderungen.
Abiturprüfung unter Corona-Bedingungen: Mit Mundschutz und Abstand haben Prenzlaus Gymnasiasten am Mittwoch ihre schriftl
Abiturprüfung unter Corona-Bedingungen: Mit Mundschutz und Abstand haben Prenzlaus Gymnasiasten am Mittwoch ihre schriftlichen Prüfungen in den Fächern Biologie und Physik abgelegt. Heike Stiel
Uckermark.

An den Gymnasien des Landkreises Uckermark meistern derzeit mehr als 260 junge Leute die letzte Hürde ihrer schulischen Ausbildung. In Angermünde, Prenzlau, Schwedt und Templin schreiben sie ihre Abiturklausuren. Zuletzt standen am Mittwoch die Prüfungen in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie und Physik an. Es folgen Englisch, Deutsch und Mathematik.

Strenge Vorgaben

Prüfungen zu Corona-Zeiten stellen Schüler, Schulleitungen und Lehrer vor besondere Herausforderungen. Wie von Schulleitern und Prüfungsvorsitzenden zu erfahren war, betreffen sie vor allem logistische Abläufe. Neben üblichen Hygienemaßnahmen wie Desinfektionen hatte das Potsdamer Bildungsministerium den Schulen für die Prüfungen strenge Vorgaben auferlegt. Dazu gehörte ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Schüler und zu Aufsichtspersonen.

Personalintensive Lösung

Am Prenzlauer Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium hatte sich die Schulleitung dafür entschieden, die einzelnen Prüfungen über mehrere Räume zu verteilen, informierte der stellvertretende Schulleiter Jörg Dittberner. Diese Variante sei sehr personalintensiv, müsse doch für jeden der acht bis neun Räume eine Aufsichtsperson abgestellt werden.

Größere Abstände

In Templin finden die Prüfungen wie in anderen Jahren auch in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums statt. Allerdings stehen in diesem Jahr die Bänke für die Schüler deutlich weiter auseinander, als sonst. „Zudem haben wir vier räumliche getrennte Zugänge geschaffen, die die Schüler zu bestimmten Zeiten benutzen müssen“, erklärte Direktor Holger Dehmelt. Rein vom fachlichen Anspruch würden sich die Prüfungen nicht von denen der Vorjahre unterscheiden. Das bestätigten die Schulleitungen. Damit werde sichergestellt, dass die zukünftigen Abiturienten einen gleichwertigen Abschluss erhalten wie die Schüler vergangener Jahrgänge.

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