HOBBY

Templiner verewigt Stadttore auf Holz

Der 750. Jahrestag der Ersterwähnung Templins hat Horst Kerlikofsky zu besonderen Arbeiten inspiriert. Er zeigt sie nicht ohne Stolz.
Die drei Templiner Stadttore sowie eine Stele für das ehemalige Joachimsthalsche Gymnasium hat Horst Kerlikofsy auf seine
Die drei Templiner Stadttore sowie eine Stele für das ehemalige Joachimsthalsche Gymnasium hat Horst Kerlikofsy auf seinen Holzbrennarbeiten verewigt. Horst Skoupy
Templin.

Eigentlich befindet sich Templin mitten im Jubiläumsjahr seiner 750. Ersterwähnung. Leider kann die Stadt diesen Jahrestag durch die Corona-Pandemie nicht so feiern, wie sie sich das vorgestellt hatte. Zahlreiche Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Das hat den Templiner Horst Kerlikofsky jedoch nicht davon abgehalten, seinen ganz persönlichen Beitrag für das Jubiläum zu leisten. Der 74-Jährige hat die drei Stadttore mit einer Holzbrenn-Technik auf Baumscheiben verewigt. Einwohner wie Gäste der Stadt können sich daran erfreuen, wenn sie an seinem Einfamilienhaus in der Dargersdorfer Straße vorbeispazieren.

Stele mit Symbolcharakter

Holzarbeiten gehören zu den Hobbys des rüstigen Senioren, erzählt er. Mit ihnen will er die Verbundenheit mit seiner Heimatstadt zum Ausdruck bringen. Und so sind nicht nur die drei Stadttore entstanden. Nicht ohne Stolz zeigt er seine Stele für das ehemalige Joachimsthalsche Gymnasium, die er in der gleichen Technik angefertigt hat. Sie bringt eine Botschaft zum Ausdruck. „Ein aufgehender Stern steht für die Zukunft der Einrichtung als Europäische Schule, deshalb auch der Schriftzug ,Europa’. Sie zeigt die Kuppel des Gebäudekomplexes und eine Taube, die als Symbol für den Frieden steht“, erläuterte er seine Gedanken, die er ihn beim Anfertigen bewegten.

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