SOZIALAUSSCHUSS

Templiner fürchten um notärztliche Versorgung für Kinder

Wie wird jetzt die ärztliche Versorgung für Kinder in der Westuckermark organisiert? Das wollen Stadtverordnete genau wissen.
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Die Stadtverordneten wollen mit dem Geschäftsführer der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg Marco Bohn sprechen. Die Te
Die Stadtverordneten wollen mit dem Geschäftsführer der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg Marco Bohn sprechen. Die Templiner Klinik gehört zu den Sana Kliniken Berlin-Brandenburg. Archiv Nk
Templin.

Der Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung von Templin hat für seine nächste Sitzung, am Dienstag, dem 28. Januar, ab 17 Uhr den Geschäftsführer Sana Kliniken Berlin-Brandenburg, Marco Bohn, eingeladen. Es geht um den Umbau des Sana-Krankenhauses Templin zu einem Ambulant-Stationären Zentrum (ASZ). Eine erste Neuerung ist bereits in Kraft getreten.

Geburtshilfe bleibt erhalten

Geburtshilfe und Pädiatrie gehören zwar weiter zum Leistungsangebot des Krankenhauses der Grundversorgung. Entbindungen sollen bis Februar 2020 tagsüber, ab März wieder rund um die Uhr ab der 37. Schwangerschaftswoche möglich sein. Die kinderärztliche Versorgung solle künftig tagsüber über eine kinderärztliche Praxis der KV  RegioMed am Krankenhaus und im Rahmen der Inneren Station ohne separate Kinderbetten gewährleistet werden.

Keine notärztliche Versorgung mehr

Schwer erkrankte Kinder müssten allerdings verlegt werden, hieß es. Inzwischen äußerten Eltern die Sorge, dass die notärztliche Versorgung der Jüngsten nicht mehr vor Ort erfolge, sondern sie über die Leitstelle sofort in andere Kliniken umgelenkt würden.

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