Wassersport

Stadt Prenzlau toleriert Surfer

Der Unteruckersee ist ein beliebter Ort für Kitesurfer. Das Problem: Laut Wassergesetz des Landes ist dies offiziell verboten.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Aus wasserrechtlichen Bestimmungen des Landes Brandenburg ist das Kitesurfen auf dem Unteruckersee in Prenzlau offiziell nicht erlaubt. (Symbolbild)
Aus wasserrechtlichen Bestimmungen des Landes Brandenburg ist das Kitesurfen auf dem Unteruckersee in Prenzlau offiziell nicht erlaubt. (Symbolbild) Marcus Brandt
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Prenzlau.

In wenigen Wochen startet auch am Unteruckersee in Prenzlau wieder die Badesaison. Das traditionelle Anbaden im Rahmen des „Blaueierschwimmens“ im Seebad hat bereits stattgefunden. Doch nicht nur Schwimmer fühlen sich auf dem See heimisch. Auch die Kitesurfer könnten auf der Wasseroberfläche demnächst wieder ihre Runden drehen. Der See bietet für die Sportler ideale Bedingungen.

Wohlwollen der Kreisstadt

Offiziell ist das Surfen auf dem Unteruckersee verboten. Dies regelt das Wasserschutzgesetz des Landes Brandenburg. Die Stadt Prenzlau steht den Sportlern aber wohlwollend gegenüber, stellte Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) klar. Das Verbot komme nicht von der Stadt, sondern vom Land, betonte er. Die Stadt habe sich bei Diskussionen in der Vergangenheit für das Surfen auf dem See ausgesprochen.

Surfer müssen nichts befürchten

Die wasserrechtlichen Bestimmungen des Landes Brandenburg könnten von der Stadt Prenzlau nicht einfach missachtet werden. Um diese außer Kraft zu setzen, wäre ein aufwendiges Antragsverfahren notwendig. In diesem Zusammenhang erklärte Hendrik Sommer aber auch, dass Kitesurfer, die ihren Sport auf dem Unteruckersee ausübten, von der der Stadt Prenzlau nicht aktiv geahndet werden.

Kommentare (1)

Mal anders herum gefragt, was ist denn in Deutschland nicht verboten?