VERKEHRSVERTRAG

So sollen die Busse in der Uckermark 2020 fahren

Die Fahrpläne, die die UVG zu bestreiten hat, sind so gut wie beschlossen. Für Korrekturen nimmt der Nahverkehrsbeirat seine Arbeit auf.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Für das nächste Jahr ist die Fahrplanmasse der UVG mitsamt der Fahrpläne so gut wie beschlossen.
Für das nächste Jahr ist die Fahrplanmasse der UVG mitsamt der Fahrpläne so gut wie beschlossen. NK-Archiv
Prenzlau.

Die Fahrpläne für 2020 sind gemacht. Laut aktuellem Plan sollen die Busse der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) im kommenden Jahr im Landkreis Uckermark insgesamt rund 6,37 Millionen Nutzwagenkilometer zurücklegen. Hinzu kommen gut 200 000 Kilometer im grenzüberschreitenden Verkehr.

Zuschüsse vom Land

Eine entsprechende Vorlage wurde den Abgeordneten des Kreistags zum Beschluss vorgelegt. Laut Verkehrsvertrag sind dies für das kommende Jahr etwas mehr als 10,34 Millionen Euro. Abzüglich der Zuschüsse aus Landesmitteln sowie der angrenzenden Landkreise Oberhavel und Barnim muss der Kreistag rund 4,56 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt zusteuern.

Kein strittiger Plan

„Wir beschließen nicht über den Fahrplan, sondern über eine zu beauftragende Kilometerzahl und einen Ausgleich“, sagte Frank Czeslick vom Beteiligungsmanagement in der Kreisverwaltung. Die Gemeinden seien bei der aktuellen Ausarbeitung der Fahrpläne für 2020 beteiligt worden.

Nahverkehrsbeirat nimmt Arbeit auf

Der Kreistagsabgeordnete Florian Profitlich (Bündnis 90/Die Grünen) wollte wissen, zu welchem Zeitpunkt inhaltliche Änderungen an den Fahrplänen gemacht werden können. Frank Czeslick erklärte, dass für die Fahrpläne im kommenden Jahr der Nahverkehrsplan für den Zeitraum von 2015 bis 2019 maßgeblich gewesen sei. Wie dieser Zeitraum schon andeute, müsse hier nun ein neuer Plan verabschiedet werden. Der sich in der Gründung befindliche Nahverkehrsbeirat solle in die Ausarbeitung eines neuen Nahverkehrsplanes mit einbezogen werden, erklärte Frank Czeslick.

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