HEIRATSANTRAG IN PRENZLAU

Rüdiger, willst du mein Mann werden?

Seit einem Jahr sind Michaela Heine und ihr Schatz unzertrennlich. Jetzt stellt die Uckermärkerin ihm die Frage der Fragen – über den Uckermark Kurier.
Michaela Heine hat sich getraut.
Michaela Heine hat sich getraut. privat
Michaela Heine (kleines Bild) wünscht sich nichts mehr, als dass aus ihrem Lebensgefährten auch ihr Ehemann wird. De
Michaela Heine (kleines Bild) wünscht sich nichts mehr, als dass aus ihrem Lebensgefährten auch ihr Ehemann wird. Deshalb wagte sie einen mutigen Schritt. Jürgen Fälchle
Prenzlau.

Michaela Heine hat lange überlegt, ob sie es wagen soll. Aber dann war die 46-Jährige plötzlich sicher. Wann, wenn nicht jetzt? Das sagte sich die Templinerin und fragte beim Uckermark Kurier an, ob die Redaktion bei einem Heiratsantrag mitspielen würde. Am besten schon am Valentinstag. Nichts lieber als das, befand unsere Reporterin Claudia Marsal und heckte gemeinsam mit der Uckermärkerin die Überraschung aus.

Angst vor Treffen

Die vierfache Mutter hat uns vorab ein paar Informationen über ihre große Liebe gesteckt. Dabei handelt es sich um den 53-jährigen Rüdiger Richter aus Prenzlau. Der sechsfache Vater hat sie vor ein paar Monaten über das soziale Netzwerk Facebook entdeckt. „Es begann damit, dass er meine Beiträge mit Daumen hoch markierte“, erinnert sich die arbeitsuchende Uckermärkerin zurück. Später dann hätten sie begonnen zu telefonieren. „Und irgendwann kam ich um ein Treffen nicht mehr herum, obwohl ich wirklich große Angst davor hatte“, räumt sie ehrlich ein.

Gebranntes Kind

Wie sagt man so schön: Gebranntes Kind scheut das Feuer. Aber das traf vermutlich auf beide zu. Denn auch er hatte schon eine gescheiterte Ehe hinter sich. Mittlerweile haben die beiden nun schon zwölf gemeinsame Monate gemeistert. „Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen“, bilanziert Michaela Heine im Interview. „Aber man rauft sich zusammen. Es gab nicht nur Tränen, sondern auch ganz viel Lachen.“ Schwer gemacht hätten ihnen die Beziehung bislang einige Menschen aus ihrer Vergangenheit. „Aber uns kriegt niemand mehr auseinander. Für immer und ewig – das würde ich meinem Schatz gern auch vor dem Altar schwören. Er ist etwas ganz Besonderes für mich und auch für meine Kinder. Er sieht, wenn es mir schlecht geht, und er bemerkt auch, wenn ich mal eifersüchtig bin. Ich liebe ihn einfach. Deshalb nun heute meine Frage an ihn: Rüdiger, willst du mein Mann werden?“ Darüber, wie seine Antwort ausfällt, wenn er am Frühstückstisch den Beitrag in der Zeitung gelesen hat, wird sie uns selbstverständlich informieren. Wir drücken die Daumen, dass es ein Ja wird.

 

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