Gebäudereiniger in Prenzlau

Reserv garantiert weiterhin Tariflohn

Reserv feiert sein 25-jähriges Bestehen. Die Geschäftsführung blickt aber schon in die Zukunft – und will ihre Mitarbeiter halten.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer (links) mit Reserv-Prokurist Uwe Frick beim 25-jährigen Firmenjubiläum.
Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer (links) mit Reserv-Prokurist Uwe Frick beim 25-jährigen Firmenjubiläum. Reserv
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Prenzlau.

Die Jubiläumsfeier bei Reserv ist nur wenige Tage her, da blickt das Reinigungs- und Grünpflegeunternehmen schon in Richtung Zukunft. Denn es stehen Veränderungen in der Branche an.

Denn der bisherige Rahmentarifvertrag Reinigung wird aller voraussichtlich im Juli auslaufen, die Arbeitgeber haben das Vertragswerk gekündigt. Das bestätigt auch die Industriegewerkschaft BAU, die für die Branche mit verantwortlich ist.

Auf die Mitarbeiter bei Reserv soll sich das aber nicht auswirken: Das Gehalt wurde ohnehin in einem Lohntarifvertrag ausgehandelt, der noch bis ins Jahr 2020 gilt, hinzu kommt der ohnehin gültige Mindestlohntarif. Diesem Tarifvertrag fühlt sich das Unternehmen laut Prokurist Uwe Frick weiterhin verpflichtet.

Je nach Arbeitseinsatz verdienen die Mitarbeiter mindestens den gesetzlich vereinbarten Mindestlohn von 10,05 Euro, bei komplizierteren Aufträgen steigt der Stundenlohn bis auf 12,83 Euro.