KOMMUNALWAHL

Prenzlaus Bürgermeister geht auf Stadtverordnete zu

In der Kreisstadt wurden neue Stadtverordnete bestimmt. Bürgermeister Sommer (parteilos) glaubt an eine konstruktive Zusammenarbeit.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Hendrik Sommer (parteilos) ist Bürgermeister der Stadt Prenzlau.
Hendrik Sommer (parteilos) ist Bürgermeister der Stadt Prenzlau. AlexandraMartinot
Prenzlau.

Prenzlau hat gewählt. Im Rahmen der Kommunalwahlen haben die Kreisstädter eine neue Stadtverordnetenversammlung (SVV) bestimmt. Laut vorläufigem Ergebnis deutet sich eine Machtverschiebung an. Mit der AfD sitzt eine ganz neue Fraktion mit am Tisch. Als Sieger ist die CDU aus der Wahl hervorgegangen. Sie wird künftig von acht Stadtverordneten vertreten sein. Die SPD hat sechs Sitze errungen. Die Initiative „Wir Prenzlauer“ zieht mit fünf Kandidaten in die Stadtvertretung, Linke und AfD mit je vier und die FDP mit einem Bewerber.

„Ich reiche allen die Hand“

Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) geht von einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der neuen SVV aus. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir vernünftige Lösungen finden werden“, sagte er am Montag nach der Wahl. Ziel sei dabei immer, dass die Stadt Prenzlau und ihre Bürger von der Politik profitieren. Sommer ist sicher, dass auch bei schwierigen Themen immer ein gemeinsamer Nenner gefunden werden kann. Es sei bereits die siebte SVV, die er miterlebe, „und wer mich kennt, weiß, ich komme mit vielen Konstellationen zurecht“.

Geschlossener Auftritt der Stadt

„Ich reiche allen die Hand“, sagte das Stadtoberhaupt gerade auch mit Blick auf die Politik-Neulinge der AfD in der Prenzlauer SVV. Dem Abschied der NPD aus der SVV trauert Hendrik Sommer indes nicht nach. Der Abgeordnete hätte keinen Effekt für die Stadt erzielt. Wichtig sei, dass die SVV in der neuen Konstellation „gegenüber dem Land und dem Landkreis geschlossen zusammensteht“, machte Sommer deutlich.

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