AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

▶ Prenzlauer ehren Heimatmaler Erich Rose (mit Video)

Zur Vernissage kamen Familienmitglieder und Weggefährten des im März verstorbenen Künstlers. Drei Monate lang sind 38 seiner Bilder im Dominikanerkloster zu sehen.
Ines Markgraf Ines Markgraf
Die Prenzlauer Ansicht über den Unteruckersee hat Erich Rose 2013 dem Museum geschenkt und ist Bestandteil der Ausstellun
Die Prenzlauer Ansicht über den Unteruckersee hat Erich Rose 2013 dem Museum geschenkt und ist Bestandteil der Ausstellung, die am Sonnabend eröffnet wurde. Ines Markgraf
Die Töchter von Erich Rose: Margit und Sigrid
Die Töchter von Erich Rose: Margit und Sigrid Ines Markgraf
Zahlreiche Gäste besuchten die Ausstellung. Das zeigt, wie beliebt der im März verstorbene Heimatmaler war.
Zahlreiche Gäste besuchten die Ausstellung. Das zeigt, wie beliebt der im März verstorbene Heimatmaler war. Ines Markgraf
Die kurzweilige Rede von Cäcilia Genschow wurde mit Beifall bedacht.
Die kurzweilige Rede von Cäcilia Genschow wurde mit Beifall bedacht. Ines Markgraf
Auf den Bildern von Erich Rose lässt sich die Heimat entdecken.
Auf den Bildern von Erich Rose lässt sich die Heimat entdecken. Ines Markgraf
Prenzlau.

Seit Sonnabend sind in der Foyergalerie des Dominikanerklosters in Prenzlau 38 Arbeiten von Erich Rose ausgestellt. Wie beliebt der 93-Jährige war, der am 27. März dieses Jahres verstarb, zeigte das Interesse der Besucher. Viele Weggefährten, Familienmitglieder und Prenzlauer waren zur Vernissage gekommen. „Erich Rose hatte eine Eigenheit, er konnte sich von Originalen nur schlecht trennen“, so Cäcilia Genschow. Aus diesem Grund wurden Farbkopien angefertigt, die Rose signierte und die im Museumsshop angeboten wurden. Ein Original schenkte Erich Rose 2013 dem Museum. „Er wollte sich für die Vorträge, Ausstellungen und Veranstaltungen bedanken, die wir in unserem Haus durchführten. Manchmal standen wir mit zehn Leuten hier, aber auf Erich Rose war immer verlass.“

 

Der Uckersee gehörte zu den beliebten Motiven

Erich Rose, der zurückhaltende Herr, der immer ein Lächeln im Gesicht hatte, war ein Autodidakt. Sein malerisches Talent verstand er durch Fachliteratur und zahlreiche besuchte Malkurse zu vervollkommnen. Besonders nach seiner Invalidisierung im Jahre 1987 widmete er sich intensiv der Malerei. Zu seinen Lieblingsmotiven gehörten Prenzlaus Sehenswürdigkeiten und natürlich der Uckersee. Aber auch uckermärkische Dorfansichten brachte er mit Farbe und Pinsel in verschiedenen Maltechniken gekonnt zu Papier.

Zu sehen sind die Werke bis zum 29. Februar 202, dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr.

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