STADT REAGIERT AUF KRITIK

Pfeile entschärfen Prenzlaus heißeste Kurve

Auf der kürzesten Verbindung zwischen der Prenzlauer Innenstadt und dem Neubaugebiet kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Bis jetzt.
Heiko Schulze Heiko Schulze
Weiße Pfeile sollen die gefährliche Kurve auf dem Geh- und Radweg zur Fußgängerbrücke entschärfen.
Weiße Pfeile sollen die gefährliche Kurve auf dem Geh- und Radweg zur Fußgängerbrücke entschärfen. Heiko Schulze
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Prenzlau.

Die unterschiedliche Pflasterung auf der Geh- und Radwegbrücke, die die Rosa-Luxemburg-Straße mit dem Georg-Dreke-Ring verbindet, ist irritierend. Die Betonpflaster in roter Farbe markieren in anderen Bereichen der Stadt die Radwege, abgegrenzt vom Fußgängerbereich.

Gefährliche Situationen

Auf der Brücke und der Zuwegung dahin ist dieses anders, was Anwohner bemängelten und bereits zu vielen gefährlichen Ausweichmanövern führte.

Rote Spur irritiert

Obwohl die Beschilderung eindeutig ist, glauben Passanten die rote Spur für Radfahrer frei halten zu müssen, so dass sich Radfahrer und Fußgänger oft auf einer Hälfte des Weges regelrecht in die Quere kommen. Besonders knifflig ist dieses in der scharfen Kurve in Höhe des Bürgerhauses.

Hecke nimmt Sicht

Dort nimmt zudem eine Hecke die Sicht. Nachdem dort bereits eine breitere Ausweichstelle gepflastert worden ist, hat die Stadt jetzt mit weiteren Maßnahmen reagiert, wie Baukontrolleur Wolfram Bartholomäus bestätigte.

Weiße Pfeile

Dieter Rosemann von der Firma Reserv war am Donnerstag dabei, dort in Abstimmung mit dem Baukontroller große weiße Richtungspfeile in diesem gefährlichen Kurvenbereich anzubringen. Erste Passanten quittierten dieses noch während der Arbeiten mit erfreuter Zustimmung.

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