BÜRGERDIALOG

Merkel besucht Schwedt für Bürger-Gespräche

In der Uckermark hat die Bundeskanzlerin auf mehr Anstrengungen der Politik gepocht, um für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen.
dpa
Rund 70 Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit mit der Kanzlerin über Themen ins Gespräch zu kommen, die sie bewegen.
Rund 70 Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit mit der Kanzlerin über Themen ins Gespräch zu kommen, die sie bewegen. Monika Skolimowska
Schwedt.

Die Politik muss nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel noch mehr Anstrengungen unternehmen, um für gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland zu sorgen. Das sei ein generelles Problem in den neuen Bundesländern, noch mehr als in den alten.

Obwohl es dort auch mehr und mehr Probleme gebe, sagte die CDU-Politikerin am Dienstagabend im brandenburgischen Schwedt bei einem Bürgerdialog. Die Lebensverhältnisse klafften immer weiter auseinander. In der Stadt könne man kaum die Miete bezahlen, auf dem Land bekomme man oft das ererbte Haus nicht verkauft, sagte Merkel.

Ein Punkt, um gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen, sei die medizinische Versorgung auf dem Land. Um mehr Ärzte aufs Land zu bekommen, würden junge Mediziner gefördert, wenn sie sich nach der Ausbildung verpflichteten, für eine bestimmte Zeit Landarzt zu werden, erläuterte die Kanzlerin.

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