KOMMUNALPOLITIK

Lychens Bürger jetzt zu Hafenplänen gefragt

In der Flößerststadt soll ein Stadthafen entstehen. In die Entwicklung eines Konzeptes sollen die Einwohner einbezogen werden.
Das gesamte Areal von der Steganlage an der sogenannten Postablage bis zum ehemaligen GPG-Gelände am Lychener Stadtsee so
Das gesamte Areal von der Steganlage an der sogenannten Postablage bis zum ehemaligen GPG-Gelände am Lychener Stadtsee soll wassertouristisch entwickelt werden. Horst Skoupy
Lychen.

Wenn die Stadtverordneten am Montag, dem 16. März, um 17 Uhr im Alten Kino zu ihrer nächsten Sitzung zusammenkommen, wollen sie ein Stück auf dem Weg zur Entwicklung eines Stadthafens vorankommen. Nach Jahren kontroverser Diskussionen hatten sich die Fraktionen im Dezember 2019 mehrheitlich auf einen Weg geeinigt, der unter anderem die Einbeziehung der Bürgerschaft vorsah. Jetzt ist es so weit: Die Einwohner der Stadt werden zur nächsten Stadtverordnetenversammlung eingeladen, damit sie dort ihre Ideen und Vorschläge unterbreiten können. Darauf haben sich auf der jüngsten Hauptausschusssitzung die Mitglieder geeinigt.

Auf Eckpunkte geeinigt

Grundlage der Diskussion sollen dabei die Eckpunkte sein, auf die sich die Stadtverordneten fraktionsübergreifend im Dezember vergangenen Jahres geeinigt hatten. Demnach soll erstens der Bootsanleger an der Postablage für motorbetriebene Sport- und Freizeitboote mit seinen Liegeplätzen erhalten bleiben. Über eine Station zur Vermietung soll später entschieden werden. Zweiten soll eine Erweiterung der Infrastruktur für einen modernen Wassertourismus vorgenommen werden, die sich in das Stadtbild integriert. Drittens soll eine Anlegestelle für muskelbetriebene Boote am ehemaligen GPG-Gelände entstehen. Das Areal soll viertens zu einer öffentlichen Parkanlage mit Kinderspielplatz entwickelt werden. Fünftens ist vorgesehen, den öffentlichen Parkplatz in der Berliner Straße zu befestigen. Angedacht sind dort Stellplätze für Wohnmobile für eine Kurzzeitnutzung von ein bis zwei Tagen. Die Entwicklung des Geländes schließt auch die Restaurierung des Denkmals ein. Ein sechster Eckpunkt ist die Verlegung der Feuerwehrzufahrt unterhalb des Denkmals. Bislang verläuft sie noch über das ehemalige GPG-Gelände. In die neue Zufahrt soll eine Slipanlage integriert werden, wo die Feuerwehr beispielsweise ihr Rettungsboot einsetzen kann.

Entscheidung über weiteren Verfahrensweg

Wie es danach weiter geht, ist noch offen. Über den weiteren Verfahrensweg soll im Anschluss an die Stadtverordnetenversammlung entschieden werden.

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