AUTOBAHN GESPERRT

Herzinfarkt im Stau nach Lkw-Brand auf A20

Weil ein Lkw auf der Autobahn in Brand geraten war, musste die A20 gesperrt werden. Im Rückstau erlitt eine Person einen Herzinfarkt.
Sven Wierskalla Sven Wierskalla
Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren damit beschäftigt, den brennenden Sattelauflieger auf der A 20 zu löschen.
Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren damit beschäftigt, den brennenden Sattelauflieger auf der A 20 zu löschen. Polizei
Prenzlau.

Am frühen Montagabend gegen 19 Uhr hat ein polnischer Lkw mit Sattelauflieger auf der Autobahn 20 Feuer gefangen. Das mit Kohlebriketts beladene Fahrzeug war nördlich von Prenzlau in Richtung Norden unterwegs. Wegen der leicht brennbaren Ladung erreichte der Brand schnell größere Ausmaße und war nur schwierig zu bekämpfen, sodass die Autobahn nördlich der Auffahrt Prenzlau Ost in Richtung Pasewalk auf beiden Spuren gesperrt werden musste.

Schwierige Löscharbeiten dauern Stunden

Die freiwilligen Feuerwehren aus Gramzow, Damme, Drense und Hohengüstow waren mit insgesamt rund 50 Kräften im Einsatz. Nach Angaben von Polizeisprecher Stefan Hahlweg vom frühen Abend war davon auszugehen, dass die Löscharbeiten über Stunden mindestens noch in den späten Abend hinein andauern würden. Auch ein Zeitpunkt für die Aufhebung der Sperrung der A 20 in Richtung Norden war am frühen Montagabend noch nicht absehbar. Der Sachschaden liegt ersten Einschätzungen der Polizei zufolge mindestens bei mehreren zehntausend Euro, genaue Angaben waren aber am frühen Montagabend noch nicht möglich.

Herzinfarkt bei Person im Stau

Wegen der Autobahnsperrung in Richtung Pasewalk bildete sich nördlich des Autobahnkreuzes Uckermark rasch ein langer Rückstau. Laut Polizei erreichte der Stau bereits gegen 19.30 Uhr eine Länge von rund zwei Kilometern. In dieser Situation erlitt ein Insasse in einem der Fahrzeuge einen Herzinfarkt und musste mit einem Rettungshubschauber in ein Krankenhaus transportiert werden.

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