EINTRITT BLEIBT GÜNSTIG

Kein zusätzlicher Bademeister für Prenzlaus Seebad

Im Sommer 2019 musste das Seebad am Unteruckersee in Prenzlau krankheitsbedingt bei bestem Badewetter einige Tage geschlossen bleiben.
Das beliebte Prenzlauer Seebad musste in den Sommermonaten 2019 für einige Tage geschlossen bleiben.
Das beliebte Prenzlauer Seebad musste in den Sommermonaten 2019 für einige Tage geschlossen bleiben. Martin Lindner
Prenzlau.

Sonnenschein und Temperaturen deutlich über 20 Grad Celsius. Bestes Badewetter, und dennoch blieb das Seebad in Prenzlau tagelang geschlossen. Im vergangenen Sommer musste die beliebte Badeanstalt am Ufer des Unteruckersees erstmals ihre Türen in den Sommermonaten für Gäste geschlossen halten. Der Grund: Beide Schwimmmeister, die den Badebetrieb überwachen sollten, waren gleichzeitig erkrankt. Der Stadtverordnete Jürgen Theil (Wir Prenzlauer) rief das Thema beim Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales in Erinnerung. Er fragte nach, ob die Badesaison für 2020 abgesichert sei. Und, wenn nicht, wie das Rathaus reagieren möchte. „Noch ist Zeit“, sagte Theil an einem kalten Januarabend.

Gute Lage

Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) entgegnete, dass es zu solchen Schließzeiten, wie im vergangenen Sommer, in seiner jetzt zehnjährigen Amtszeit bisher noch nie gekommen sei. „Wir haben zwei Schwimmmeister“, bekräftigte er. Dass diese parallel für eine längere Zeit ausfallen, sei ein Einzelfall. Prenzlau sei noch in der „ausgesprochen guten Lage, zwei Fachkräfte zu haben“, ergänzte Marek Wöller-Beetz (CDU), Erster Beigeordneter der Stadt Prenzlau, „andere Städte haben diese Möglichkeiten nicht“.

Investitionen ins Seebad

Die Kreisstadt investiere überdies viel in das Seebad, dessen optisch und technisch tadelloser Zustand auch von Gästen der Stadt gelobt werde. All dies vor dem Hintergrund, dass der Eintritt in das Seebad weiterhin bei „supergünstigen“ 50 Cent pro Kind am Tag liege.

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