STRAßENSPERRUNG

Im Frühjahr wird die B198 in Prenzlau aufgerissen

Eine Mammutaufgabe steht dem Landesstraßenbetrieb, der Stadt Prenzlau und den Stadtwerken im kommenden Jahr bevor: Die Bundesstraße 198, eine der Hauptverkehrsadern der Kreisstadt, wird erneuert.
Ein Teil der Neubrandenburger Straße wird bis Dezember 2021 grundhaft ausgebaut.
Ein Teil der Neubrandenburger Straße wird bis Dezember 2021 grundhaft ausgebaut. Konstantin Kraft
Der Straßenbelag auf der Babette-Kreuzung in Prenzlau wird in drei oder vier Abschnitten erneuert.
Der Straßenbelag auf der Babette-Kreuzung in Prenzlau wird in drei oder vier Abschnitten erneuert. Konstantin Kraft
Prenzlau.

Kraftfahrer müssen sich im kommenden Jahre auf erhebliche Verkehrseinschränkungen in Prenzlau einstellen. Im Frühjahr 2020 beginnt der Landesbetrieb Straßenwesen mit der Stadt Prenzlau und den Stadtwerken mit dem Ausbau der viel befahrenen Neubrandenburger Straße. Die Bundesstraße 198 muss deshalb komplett bis voraussichtlich 2021 gesperrt werden.

Drei Maßnahmen in einem Ritt

Zwischen der Zufahrt zum Discounter Netto und der Freyschmidtstraße wird die Straße grundhaft instand gesetzt. Der komplette Fahrbahnaufbau sowie die Gehwege werden aufgenommen. Die vorhandenen Trink-, Abwasser- und Heizungsleitungen erneuert und neu verlegt. „Nach der Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen wird der Verkehrsraum neu gestaltet. Es werden Geh- und Radwege angelegt“, informierte Hans-Jürgen Otte, Sachgebietsleiter im Landesbetrieb. Zudem wird an der Kreuzung Klosterstraße eine Ampelanlage installiert. Ab Abzweig Freyschmidtstraße erhält die Neubrandenburger Straße auf rund 650 Metern eine neue Deckschicht. Auch diese Straße muss dann, unter anderem aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen, voll gesperrt werden. Darüber hinaus wird der Deckenbelag der Babette-Kreuzung (Baustraße/Dr.-Wilhelm-Külz-Straße/Brüssower Allee/Stettiner Straße) ausgetauscht. Dazu wird jeweils eine der Hauptverkehrsadern der Stadt gesperrt.

Heiztrasse muss bis August verbaut sein

Bei den Bauarbeiten gilt es, einen strengen Zeitplan einzuhalten, denn die Heiztrasse muss bis August 2020 fertig sein, um die Funktionstüchtig gewährleisten zu können. „Sonst sitzen die Prenzlauer im Winter ohne Heizung da.“ In den Wintermonaten, in denen nicht gebaut werden kann, soll die Straße laut Otte provisorisch befahrbar sein.

„Die Ausschreibung erfolgt in drei Losen, dafür können Baufirmen bis Ende 2020 ein Angebot abgeben. „Wenn es nach Plan läuft, geht es Anfang April los.“ Über die Kosten möchte Hans-Jürgen Otte noch keine Auskunft geben, das wäre „kontraproduktiv für die Ausschreibung“. Allein für die Neubrandenburger Straße wurde im Oktober von Kosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro gesprochen.

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