TROTZ CORONA

Hygienekonzept ermöglicht Antikmarkt in Prenzlau

Der Antik-, Trödel- und Sammlermarkt hat in der Uckermark schon eine lange Tradition. Diesmal fand er unter ganz besonderen Vorzeichen statt.
In der Uckerseehallte waren beim Antikmarkt diesmal maximal 200 Personen zugleich zugelassen.
In der Uckerseehallte waren beim Antikmarkt diesmal maximal 200 Personen zugleich zugelassen. Sven Wierskalla
Historisches Geschirr verschiedener edler Marken zog viele Besucher an.
Historisches Geschirr verschiedener edler Marken zog viele Besucher an. Sven Wierskalla
Die Palette der angebotenen Produkte war breit: Altes Werkzeug und Spielzeug waren auch dabei.
Die Palette der angebotenen Produkte war breit: Altes Werkzeug und Spielzeug waren auch dabei. Sven Wierskalla
Prenzlau.

Trotz bundesweit steigender Corona-Infektionszahlen findet an diesem Wochenende der beliebte Antik-, Trödel- und Sammlermarkt in der Prenzlauer Uckerseeehalle statt. Möglich gemacht hat das ein ausgeklügeltes Hygienekonzept der Veranstalterfirma Nobis Verlags- und Veranstaltungs GmbH & Co. KG aus Sachsen. So sind nicht nur Schutzmasken für Besucher und Aussteller vorgeschrieben, sondern die Kontaktdaten werden auch wirklich erfasst, um bei Infektionen gegebenenfalls Kontaktpersonen ermitteln zu können. Darüber hinaus dürfen die große Uckerseehalle nur maximal 200 Personen zu gleicher Zeit betreten, um Menschenansammlungen vorzubeugen. Auch darauf achten die Veranstalter in der Praxis. „Wir haben unser Hygienekonzept sogar vorher beim Gesundheitsamt eingereicht, obwohl man das hier in der Uckermark gar nicht muss”, berichtete Geschäftsführer Frank Nobis.

Etwas weniger Aussteller

Die Zahl der Besucher ist bisher zwar hinter den Vorjahren zurückgeblieben, nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie, dennoch haben sich am Sonnabend zahlreiche Interessierte eingefunden. Auch die Zahl der Aussteller ist gegenüber früheren Antikmärkten etwas zurückgegangen. Nicht alle Anbieter, die sonst regelmäßig in Prenzlau sind, sahen sich in der Lage, alle Auflagen zu erfüllen. Als Erfolg wertet Veranstalter Frank Nobis die Neuauflage trotzdem. Die Mehrzahl der etablierten Standbetreiber sei gekommen und das Warenangebot sei breit wie eh und je – von Porzellan, altem Spielzeug, Münzen, Briefmarken oder Ansichtskarten bis hin zu historischen Modelleisenbahnen und vielem mehr.

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