CORONAPAUSE VORBEI

Fitnesscenter haben wieder auf in der Uckermark

Aufatmen in der Region. Seit Donnerstagfrüh dürfen Trainingsstätten wieder für ihre Mitglieder öffnen. Unter Auflagen ist Sporteln ab sofort möglich.
Bianca Erler (vorn Zweite von rechts) mit ihrem Team vom FitnessforUM
Bianca Erler (vorn Zweite von rechts) mit ihrem Team vom FitnessforUM privat
Prenzlau.

Hinter Bianca Erler und ihrem Team liegen harte Wochen. Die Inhaberin des FitnessforUM gehört zu den Unternehmern in der Region, denen die coronabedingte Zwangsschließung akut zugesetzt hatte. Mit weiteren Vertretern der Branche war die Uckermärkerin in den letzten zwei Monaten wiederholt an die Öffentlichkeit gegangen, um für den Weiterbetrieb zu kämpfen und auf die großen Probleme aufmerksam zu machen. Doch sie fanden erst spät Gehör. Anders als Friseure, Kosmetiker und Gastronomen mussten sich die Trainer lange gedulden, ehe es grünes Licht vom Land gab.

Bisher Training im Freien

Am Donnerstag, dem 28. Mai, war es nun endlich soweit. Früh morgens machten bereits die ersten Studios in der Uckermark auf. „Wir sind voller Vorfreude, unsere Mitglieder endlich wieder zu sehen”, so Erler, deren Trainingsstätte im SparkassenCenter Prenzlau zu finden ist: „Mit großer Freude haben wir alles für den Tag der Wiedereröffnung vorbereitet – geputzt, gemessen, geklebt, geräumt, einsortiert und entstaubt.” Die Geschäftsfrau lobt die Stadtverwaltung dafür, dass diese sofort, als outdoor möglich war, dafür den Sportplatz Grabowschule und die Freilichtbühne zur Verfügung gestellt hatte. „Ab 15. Mai durften wir im Freien trainieren, am 16. Mai hatten wir schon den ersten Kurs. Danke für die sehr schnelle und unbürokratische Entscheidung.” Ihre Erfahrung mit dem Landkreis sei nicht so berauschend gewesen. „Mehrere Anfragen blieben unbeantwortet. Gesprächstermine hat es nicht gegeben”, bedauert sie.

Ab 7 Uhr geöffnet

Euphorie herrschte Donnerstag bei Betreiber René Haselau vom gleichnamigen Sportstudio am Neustädter Damm in Prenzlau – Er hatte punkt 7 Uhr geöffnet und sich über die ersten Besucher gefreut. Diese müssten, so Haselau, vorerst mit kleinen Einschränkungen leben, der Duschbereich beispielsweise sei noch geschlossen. „Ich bin in der Klärungsphase mit den Behörden, was das anbelangt.” Auch Sven Neumann atmete am Donnerstag hörbar auf. Punkt 9 Uhr ging es bei „Modern Line” los. Vorab hatte der Geschäftsmann Hygieneregeln im Internet veröffentlicht, um die Nutzer auf die veränderten Bedingungen einzustimmen.

Seit 1991 am Markt

Der Prenzlauer ist mit seiner Firma wie René Haselau seit 1991 am Markt und hofft, dass sich die Branche schnell erholt. Er hatte die letzten zwei Monate keine Beiträge eingezogen, um Mitglieder zu halten. „Ob es genutzt hat, werden wir demnächst sehen. Aber ich bin zuversichtlich.”

Auch das Templiner Studio „Pegasus” legte los. Hier ist das erste Training nur nach telefonischer Anmeldung möglich, und pro Besucher sind nur zweimal 90 Minuten pro Woche erlaubt. Laut Hygienerichtlinie erfolgt alle 90 Minuten die Reinigung der benutzten Geräte durch das Personal, so ist es der Interentseite zu entnehmen.

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