MIETERBERATUNG

Betriebskosten bereiten Mietern in der Uckermark Probleme

Der einst nur für Prenzlau zuständige Mieterverein berät jetzt im ganzen Landkreis. Eine Herausforderung stellt sich besonders in Templin.
Sven Wierskalla Sven Wierskalla
Simona Kramm und Hans-Dieter Clauß gehören zum Team der Mieterberater des Mietervereins.
Simona Kramm und Hans-Dieter Clauß gehören zum Team der Mieterberater des Mietervereins. Sven Wierskalla
Prenzlau.

Falsche oder überhöhte Betriebskostenabrechnungen sind ein großes Problem für Mieter in der Uckermark. In diesem Bereich bestehe der größte Beratungsbedarf, berichtet der Mieterverein Prenzlau/Uckermark e. V. Der Verein hatte zuletzt seine neuen Räume in Prenzlau der Öffentlichkeit vorgestellt, die nun auch barrierefrei zugänglich sind. Wegen einer Fusion mit dem Mieterverein Angermünde und der Auflösung des Mietervereins Schwedt arbeitet der einstige Prenzlauer Verein nun in der ganzen Uckermark.

In Prenzlau zu wenig Wohnraum für junge Familien

Neben der Problematik mit den Betriebskosten gebe es aber auch unterschiedliche Herausforderungen in den größeren Städten, so der Verein. In Templin stiegen die Mietpreise stärker als anderswo und bereiteten immer mehr Mietern Schwierigkeiten. In Prenzlau dagegen sei die Situation entspannter, aber es fehle an bezahlbarem Wohnraum mit höherem Standard für junge Familien.

Angermünde hat keinen Mietspiegel

In den häufig höher gebauten Häusern in Schwedt fehlten oft Aufzüge, berichten die Mietervertreter. Wenn sie eingebaut werden, treibe die Bewohner dann dort die Sorge vor steigenden Mietkosten durch Modernisierungsumlagen um. Demgegenüber fehle in Angermünde ein Mietspiegel, sodass sich Mieter kaum gegen möglicherweise ungerechtfertigte Mieterhöhungen wehren können.

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