INFRAKSTRUKTUR

Am Bahnübergang Hammelspring soll gebaut werden

Seit Langem war versprochen, dass der zweite Übergang in Hammelspring sicherer wird. Jetzt sollen entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden.
Eigentlich sollten die Bauarbeiten schon am 12. Oktober begonnen haben. Noch ist der Übergang jedoch passierbar.
Eigentlich sollten die Bauarbeiten schon am 12. Oktober begonnen haben. Noch ist der Übergang jedoch passierbar. Michaela Kumkar
Hammelspring.

Am Bahnübergang in Hammelspring in Richtung Storkow beginnen die Bauarbeiten. Baubeginn sollte eigentlich schon am 12. Oktober sein. Noch ist der Übergang aber passierbar. „Er wird technisch gesichert und mit einer Lichtzeichenanlage und Halbschranken ausgerüstet“, so die Information der Deutschen Bahn (DB) Netz AG. Die neu errichtete Sicherungsanlage sei unabhängig vom elektronischen Stellwerk Templin, das bereits seit Juni in Betrieb ist.

Planrecht erst im Juli erteilt

Für die Errichtung des Bahnübergangs war ein Planrechtsverfahren erforderlich, hieß es zur Begründung, warum sich die Arbeiten verzögert haben. Außerdem musste eine gesetzlich vorgeschriebene Kreuzungsvereinbarung zwischen den beteiligten Baulastträgern abgeschlossen werden. „Das Planrecht für die Errichtung des Bahnübergangs wurde am 8. Juli erteilt, die Kreuzungsvereinbarung am 18. August genehmigt.“ Darüber hinaus habe man das Gleis von Löwenberg nach Templin im Rahmen der Errichtung des elektronischen Stellwerks Templin einschließlich der Oberbaumaßnahmen im Bahnhof Templin für baulogistische Transportleistungen benötigt.

Bauarbeiten bis Dezember

Geplant ist, dass der Bahnübergang am 3. Dezember wieder in Betrieb geht. Während der Bauarbeiten ist der Übergang voll gesperrt. Die Umleitung für den Straßenverkehr ist ausgeschildert und führt über die Landesstraße 215 zur Bundesstraße 109, so der Hinweis der DB Netz AG.

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