Unsere Themenseiten

Umweltfreundlicher Verkehr

:

Uckermärker Städte zweifeln an Elektroladesäulen

Die Parkplätze an den Elektrosäulen bleiben oft noch leer.
Die Parkplätze an den Elektrosäulen bleiben oft noch leer.
Sigrid Werner

Auf halbem Weg zur Ostsee haben Prenzlau und Templin Angebote für Berliner mit Elektroautos geschaffen. Doch das ist nicht ohne Tücken.

Die Städte Prenzlau und Templin sind in Vorleistung gegangen, um Elektromobilität zu fördern. Die Stadt Templin hat jetzt zwei Elektroladesäulen auf öffentlichen Parkflächen in der Innenstadt installiert. Die Stadt Prenzlau hatte bereits vor vier Jahren gemeinsam mit den Stadtwerken und einem lokalen Unternehmen eine Ladesäule im Zentrum aufgebaut. Während in Prenzlau das Stromtanken bislang durch das lokale Unternehmen gesponsert wurde, muss in Templin bezahlt werden.

Fahrzeuge mit Brennstoffzellen als Alternative

In Prenzlau wurde das Angebot lange Zeit gut genutzt. In Templin muss es sich erst herumsprechen. Angesichts der langen Ladezeiten wird in der Arbeitsgruppe Energie der Kurstadt diskutiert, ob die Zukunft wirklich im Elektroauto liegt oder besser andere emissionsfreie Verkehrsangebote gefördert werden sollten. Als Beispiel wurden Fahrzeuge mit Brennstoffzellen genannt, die mit Wasserstoff oder Methan (Erdgas) betankt werden.

Erweiterung der Infrastruktur geplant

Die Ladesäule in der Prenzlauer Innenstadt ist derzeit außer Betrieb. Sie war beschädigt worden. Die Stadtwerke überlegen, ob die Infrastruktur für E-Autos noch erweitert werden soll, aber auf Abrechnungsbasis.