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Fauna Flora Habitat-Gebiete

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Planungen im Naturpark können starten

Heideflächen wie in der Kleinen Schorfheide im Naturpark sind selten in Europa und sollen bewahrt bleiben.
Heideflächen wie in der Kleinen Schorfheide im Naturpark sind selten in Europa und sollen bewahrt bleiben.
Sigrid Werner

24 Fauna-Flora-Habitate sollen einem Naturschutz- „TÜV” unterzogen werden. die Planer müssen sich sputen. Bis Ende 2020 sollen die Ergebnisse in Brüssel vorliegen.

Die Managementplanungen für die sogenannten Fauna-Flora-Habitat-Gebiete im Naturpark Uckermärkische Seen können jetzt beginnen. Die UmweltPlan GmbH Stralsund hat nach einer europaweiten Ausschreibung vom Land Brandenburg den Zuschlag dafür bekommen. Bis 2020 wird UmweltPlan den Naturschutz- „TÜV” von 24 besonders zu schützenden Lebensräumen für seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere sowie Lebensraumtypen innerhalb der Naturparkkulisse vornehmen. Die Kartierungen beginnen ab sofort. Daraus werden Entwicklungsmaßnahmen abgeleitet.

Geschützte Lebensräume und Arten

Die Mitarbeiter von UmweltPlan werden unterstützt von externen Partnern einer Bietergemeinschaft. Sie teilen sich die Arbeit, um den Zustand von 27 FFH-Lebensraumtypen wie Klarwasserseen, Magerrasen, Schwingrasenmooren, Buchenwäldern oder Heidelandschaften zu erfassen. Darüber hinaus wird nach 31 schützenswerten Arten Ausschau gehalten.