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Storchenansiedlung

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Neue Nisthilfe am Lieblingsplatz von Adebar

Marcel Zehmke und Jürgen Schläfke bauten auf dem Lieblingsmast des Rutenberger Storches eine erhöhte Nisthilfe.
Marcel Zehmke und und Jürgen Schläfke bauten auf dem Lieblingsmast des Rutenberger Storches eine erhöhte Nisthilfe.
Sigrid Werner

„Wohnungsangebote” hatte der Rutenberger Storch schon viele. Doch am liebsten mag er Strommasten als Nistplatz.

Mitarbeiter der E.DIS Netz GmbH haben am Montag auf einem Strommast mitten im Ort eine Nisthilfe für den Storch im Lychener Ortsteil Rutenberg aufgebracht. Dem Storch waren in den vergangenen Jahren schon alternative, weniger gefährliche Nistangebote unterbreitet worden, doch Adebar beharrte auf seinem Lieblingsplatz. Die neue Konstruktion ragt jetzt knapp einen Meter über die Stromleitungen hinaus, soll den Storch schützen, aber auch die Versorgungssicherheit mit Strom gewährleisten.

Dauergrünland als Nahrungsgrundlage

In der Region Lychen-Rutenberg haben sich Störche neu angesiedelt, nachdem über 100 Hektar Acker- in Dauergrünland umgewandelt worden waren. Der Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seen hatte sich um diese Umwandlungen in Zusammenarbeit mit Landwirten bemüht. Im Altkreis Templin, zu dem auch die Stadt Lychen gehört, brüten regelmäßig rund 40 Störche. Die E.DIS unterstützt seit Jahren den Bau von Nisthilfen für Störche und Adler