Kickertisch?

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Keine Reaktion auf Geschenkangebot

Benedikt Stohs (l.) und Kevin Fischer spielen am Kickertisch im Vodafone-Shop.  
Benedikt Stohs (l.) und Kevin Fischer spielen am Kickertisch im Vodafone-Shop.
Marco Mitzlaff

Weihnachten ist eine gute Zeit, um jemandem eine Freude zu machen. Das dachte sich auch ein Unternehmer aus Templin und wurde enttäuscht.

„Stellen Sie sich vor, es gibt ein Geschenk im Wert von 400 Euro und niemand möchte es haben“, sagt Marco Mitzlaff, Inhaber des Templiner Vodafone-Shops in der Lychener Straße. Der Unternehmer wollte einen Kickertisch, der sich in tadellosem Zustand befindet, zum Nikolaustag am 6. Dezember einer Schule in der Kurstadt überlassen. Mit Ausnahme des Gymnasiums hat er deshalb alle Schulen der Stadt per E-Mail angeschrieben. Doch keine einzige Einrichtung hat sich zurückgemeldet.

Los entscheidet über Gewinner

Wer den Tisch haben will, hätte einfach nur auf die Anfrage antworten müssen, erklärt Marco Mitzlaff. Unter den Rückmeldern wäre ein Gewinner ausgelost worden. Am Nikolaustag war die Bescherung geplant. „Ich will den Tisch weiterhin jemandem zugute kommen lassen“, betont der Templiner. Im Idealfall schon am Donnerstag.

Ausschreibung für alle offen

„Den Kicker haben wir zur Fußball-Weltmeisterschaft angeschafft.“ Er habe im Sommer seinen Zweck erfüllt und soll nun anderen eine Freude bereiten. „Die Schulen hatten ihre Chance“, so der Spender, „jetzt können sich auch andere Einrichtungen melden.“ Wichtig sei ihm nur, dass möglichst viele etwas von dem Geschenk haben.