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Unions Kult-Kicker schießen Hanse Neubrandenburg ab

Hanse-Kicker Martin Hecht (blau) im Zweikampf mit Lars Dietz von Union Berlin
Hanse-Kicker Martin Hecht (blau) im Zweikampf mit Lars Dietz von Union Berlin
Peter Krüger

Fußball-Zweitligist Union Berlin gewann zwar das Testspiel gegen den Landesligisten SV Hanse Neubrandenburg klar mit 11:0, der Gastgeber ist dennoch stolz wie Oskar.

Sonne satt, knapp 1500 Zuschauer auf den Rängen und ganze elf Tore – Fußballherz was willst du mehr? Auch wenn der Landesliga-Tabellenführer SV Hanse Neubrandenburg das „Highlight der Vereinsgeschichte” gegen den Zweitligisten Union Berlin im heimischen neu.sw-Stadion mit 0:11 verlor, wird dieses Spiel den Jungs aus der Stadt am Tollensesee auf ewig in Erinnerung bleiben.

„Wir haben dieses Spiel genossen”, schwärmte Hanse-Trainer Rene Strautz nach dem Spiel, auch wenn seine beiden Zielsetzungen am Ende unerfüllt in der Mülltonne landeten. „Wir wollten gerne selbst ein Tor schießen und nicht unbedingt zweistellig verlieren”, so Strautz, „doch leider wurde daraus nichts”.

Neubrandenburger hielten gut dagegen

Dabei hatte der Hanse-Coach mit dieser Aussage nur bedingt recht. Denn genau genommen hatte seine Elf auch einmal ins Netz getroffen – nur leider in das eigene. Verteidiger Danilo Kellmann unterlief dieses Missgeschick ausgerechnet zum zwischenzeitlichen 10:0 der Unioner.

Vor allem im ersten Durchgang hielten die Hausherren aus Neubrandenburg gut dagegen und tauchten selbst sogar einige Male vor dem Tor der Hauptstädter auf.Diese jedoch ließen defensiv kaum was anbrennen und erspielten bis zur Halbzeit eine beruhigende 5:0-Führung.

„In der zweiten Halbzeit schwanden uns ein wenig die Kräfte, weil wir in der Vergangenheit viele Englische Wochen hatten”, so Hanse-Coach Strautz. Trotzdem war er nach dem Abpfiff unheimlich stolz auf seine Jungs und den Berlinern überaus dankbar für dieses Spiel, welches für den SV Hanse Neubrandenburg deutlich mehr war als nur neunzig Minuten auf einer Wiese zu kicken.

 

Torschützen:

Tore: 0:1 Taz (10.), 0:2 Torrejón (20.), 0:3 Hosiner (24.), 0:4 Hosiner (31.), 0:5 Taz (42.), 0:6 Prömel (47.), 0:7 Hartel (71.), 0:8 Taz (80.), 0:9 Werner (85.), 0:10 Kellmann (86. ET), 0:11 Werner (89.)