SPEEDWAY

Bergring-Arena erhält Gütesiegel vom Motorsport-Weltverband

Der Deutschland-Grand-Prix ist Geschichte, doch die Veranstalter in Teterow arbeiten bereits am Jubiläum im kommenden Jahr. Und sie erhielten eine gute Nachricht.
Thomas Krause Thomas Krause
Beim Speedway-WM-Rennen am Wochenende setzte sich der Pole Maciej Janowski im Finale durch.
Beim Speedway-WM-Rennen am Wochenende setzte sich der Pole Maciej Janowski im Finale durch. Ralf Dreier
Teterow.

Begeisterte Zuschauer, spektakulärer Speedway-Sport mit überragenden Stars aus Polen, keine Stürze – der Deutschland-Grand-Prix in Teterow war nach Ansicht der drei Gastgeber – Stadtwerke Teterow, WM-Vermarkter BSI und ADAC – auch bei seiner vierten Auflage in Teterow ein großer Erfolg. Und die Macher um Veranstaltungsleiter Adi Schlaak erhielten im Nachgang eine Nachricht, die die ohnehin gute Laune weiter heben dürfte.

Der Motorsport-Weltverband (FIM) erteilte für drei weitere Jahre die internationale Lizenz. Damit können auch in den nächsten Jahren Weltmeisterschafts-Rennen im Speedway ausgefahren werden. „Das ist eine große Würdigung unserer Arbeit“, sagte Schlaak, der sich aber vor allem darüber freute, dass die FIM-Verantwortlichen bei der Inspektion der Bergring-Arena nichts Kritikwürdiges fanden. „Es gab null Beanstandungen, das ist für uns mehr als eine Auszeichnung“, sagte Schlaak.

Die FIM-Männer hätten in der Bergring-Arena alles unter die Lupe genommen – zum Beispiel die Toiletten, die Anzahl der Sitzplätze und der Stromanschlüsse. Laut Schlaak finden diese sogenannten Kontrollabnahmen alle drei Jahre statt.

Mit der Kritik kann Schlaak nichts anfangen

Mit Kritik, wie sie unter anderem in sozialen Netzwerken zu lesen war und bei der es vorrangig um die schleppende Anfahrt zu den Parkplätzen ging, kann der Teterower Veranstaltungsleiter indes nichts anfangen. „Der Grand Prix ist eine Großveranstaltung und da müssen Zuschauer auch mal Wartezeiten in Kauf nehmen. Das ist doch woanders genauso. Wir können doch die Leute nicht auf Händen ins Stadion tragen“, sagte Schlaak, der hinzufügte, dass er sich mit solchen Kritiken auch gar nicht groß beschäftige.

Den Blick richten die Macher vielmehr schon auf 2020: Dann steht in Teterow das große Jubiläum an – 100 Jahre Bergring-Rennen. In dem Rahmen wird dann auch der Speedway-Grand-Prix ausgetragen. Am 30. Mai fahren die weltbesten Speedway-Fahrer um WM-Punkte, einen Tag später steigt zum 100. Mal das Bergring-Rennen.

Die Veranstalter versprechen sich damit im nächsten Jahr auch mehr Zuschauer beim Grand-Prix. „Wir denken und hoffen, dass Speedwayfans das Wochenende in Teterow bleiben und sich die Rennen auf dem Bergring gleich mit anschauen“, so Schlaak. Gehe das Konzept mit der Doppelveranstaltung auf, könne man sich vorstellen, WM-Speedway und Bergring-Rennen künftig immer gemeinsam am Pfingstwochenende auszutragen. Mit den BSI-Bossen habe es darüber bereits Gespräche gegeben. „Klar ist, dass sie mit Teterow zufrieden sind und am Deutschland-Grand-Prix auf jeden Fall festhalten wollen“, sagte Schlaak.

Beim WM-Rennen am Wochenende setzte sich der Pole Maciej Janowski im Finale durch. Etwa 8500 Zuschauer waren in der Bergring-Arena dabei.   

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