Neustädter Feldmark
Prenzlauer Baugebiet bald erschlossen

In der Neustädter Feldmark werden die verbliebenen Grundstücke bebaut - nun soll der dritte Abschnitt auch erschlossen werden.
In der Neustädter Feldmark werden die verbliebenen Grundstücke bebaut – nun soll der dritte Abschnitt auch erschlossen werden.
Benedikt Dittrich

In der Neustädter Feldmark wird gebaut: Das Baugebiet wächst. Jetzt soll der dritte Abschnitt mit Straßen und Kanälen versorgt werden.

Es geht um 19 Grundstücke, die von einem Erschließungsträger mit Straßen und Kanälen versorgt werden sollen. Noch ist unklar, ob für den dritten Teil des Neubaugebiets in Prenzlau ein Regenrückhaltebecken gebaut werden muss und wer die Rechnung bezahlt. Die Stadt verhandelt noch, hat aber wenig Spielraum, weil es nur einen Bewerber für den Auftrag gab – und der hat schon klare Vorstellungen.

Sollte das Rückhaltebecken den Verhandlungsrahmen sprengen, muss womöglich die Stadt selber bauen. Außerdem muss noch der Platz für eine Baustraße festgelegt werden, damit die schweren Baufahrzeuge nicht die gerade erst fertiggestellten Straßen beschädigen.

Jeder Grundstücksbesitzer kann eigene Baufirma engagieren

Für das Neubaugebiet gibt es keine Bauträgerpflicht. Das bedeutet, dass jeder Grundstücksbesitzer seine eigene Baufirma engagieren kann – deswegen war offenbar das Interesse an der Ausschreibung so gering.

Wer Interesse an Baugrund hat, kann sich für den dritten Abschnitt bei der Stadt melden. Nach Aussage von Bauamtsleiterin Kerstin Oyczysk soll die Erschließung beginnen, wenn 70 Prozent der Grundstücke vermarktet sind.