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Blackout nach Alkoholgenuss

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Mann randaliert im Krankenhaus

Im Krankenhaus randalierte der Patient weiter.
Im Krankenhaus randalierte der Patient weiter.
Hauke-Christian Dittrich

Ein 30-Jähriger konsumierte bei einer Feier so viel Alkohol, dass er Polizisten und Klinikpersonal angriff und beleidigte.

Bei einer Feier, auf der reichlich Alkohol floss, tickte ein 30-Jähriger völlig aus. Immer wieder äußerte der Mann Selbstmordabsichten. Bekannte bekamen es mit der Angst zu tun und alarmierten daraufhin die Polizei sowie den ärztlichen Notdienst. Die Situation eskalierte, als die Beamten eintrafen, um die Lage zu beruhigen. Der 30-Jährige beschimpfte die Polizisten aufs Übelste. Er stieß mit dem Kopf zu und weigerte sich, in den Rettungswagen einzusteigen. Daraufhin musste er fixiert werden. Auch im Klinikum drohte er den Anwesenden, sie mit einem Stuhl zu erschlagen.

Das alles hatte natürlich ein Nachspiel: Er wurde angezeigt wegen Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.

Gerichtsmediziner stellten bei dem Mann 2,4 Promille fest. Für die konkreten Ausraster gab es allerdings keine Erklärung. Ein Blackout wäre durchaus denkbar. Eine Fotoschau am Richtertisch zeigte das Ausmaß der Verwüstungen in der Klinik.

Der Richter verhängte eine Gesamtfreiheitsstrafe von acht Monaten, ausgesetzt zu drei Jahren Bewährung. Dazu wird der Verurteilte einem Bewährungshelfer unterstellt. Die Schadensregulierung in Höhe von 600 Euro ist Teil der Bewährungsauflage, entschied das Gericht.

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Spritze im Arsch verpassen und dann auf der Straße setzen