Einzelhandel

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Hitzige Debatte bei Aldi-Konferenz in Prenzlau

Die bevorzugte Fläche für die neue Aldi-Filiale in der Kietzstraße stößt auf Kritik bei Bürgern aus Prenzlau.
Die bevorzugte Fläche für die neue Aldi-Filiale in der Kietzstraße stößt auf Kritik bei Bürgern aus Prenzlau.
Benedikt Dittrich

Die Bürgerversammlung zum geplanten Umzug von Aldi in Prenzlau sorgte für heftige Diskussionen zwischen Bürgern, Verwaltung und dem Discounter.

Das Einzelhandelsunternehmen Aldi-Nord hat in Prenzlau über die Details zum geplanten Umzug in die Kietzstraße informiert. Der Discounter plant einen Neubau in der Wohngegend, die alte Filiale an der Neubrandenburger Straße will das Unternehmen aufgeben. Das Vorhaben rief vor allem Kritiker auf den Plan, die hitzig mit Aldi-Vertreter Steffen Buchholz und Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) debattierten.

Streitthema Nummer eins war dabei das Verfahren an sich. Einige Bürger fühlten sich offenbar nicht ausreichend in die Umzugspläne einbezogen. Sie kritisierten und dass die Versammlung zu spät erfolgt sei, da die Kommunalpolitiker den Plänen von Aldi-Nord bereits zugestimmt hätten.

Diese Behauptungen versuchten Bürgermeister, der Unternehmensvertreter und auch anwesende Stadtverordnete mehrmals zu entkräften. Sie erklärten, dass das Verfahren erst am Anfang stehe.

Die Stadtverordneten hatten zuvor nur dem Planungsverfahren zugestimmt. Es folgen noch mehrere Abstimmungsrunden. Aldi selbst geht nicht von einem Baubeginn vor 2020 aus.

Kommentare (1)

Beteiligt sich Aldi auch an der Sanierung der maroden Straßen die Drumherum um das Areal sind? Denn außer der Kietzstraße sind doch alle Straßen drumherum marode und die wird sicherlich durch die 40 Tonnen Aldi Laster nicht besser. Beseonders die Winterfeld und die Freyschmidtstraße würden noch mehr unter den LKW leiden.