Haftbefehle vollstreckt

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Bahnreise führt Berliner direkt ins Gefängnis

Bundespolizisten kontrollierten in Angermünde einen Bahnreisenden, gegen den gleich Haftbefehle vorlagen.
Bundespolizisten kontrollierten in Angermünde einen Bahnreisenden, gegen den gleich Haftbefehle vorlagen.
Bernd Settnik

Eine Polizeistreife ist einem 29-Jährigen in Angermünde zum Verhängnis geworden. Bei einer Kontrolle des Berliners am Bahnhof kam heraus, dass gegen ihn zwei Haftbefehle vorliegen.

Ein jähes Ende hat am Mittwochabend die Zugreise eines 29-jährigen Mannes genommen. Bundespolizisten nahmen ihn am Bahnhof Angermünde fest. Der Grund dafür: Der Berliner wurde mit zwei Haftbefehlen gesucht.

Von Gerichten verurteilt

Beamte der Bundespolizei hatten während einer Streife den Mann gegen 21.40  Uhr kontrolliert. Den Angaben der Polizei zufolge ergab eine Überprüfung seiner Personalien, dass die Staatsanwaltschaften Berlin und Frankfurt/Oder seit Juni 2017 nach dem Deutschen suchten. Der 29-Jährige war im März 2015 durch das Amtsgericht Tiergarten wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 940  Euro beziehungsweise 47 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden. Damit nicht genug: Das Amtsgericht Frankfurt/Oder hatte gegen ihn eine Strafe wegen Betruges über 435 Euro oder ersatzweise 29 Tage Freiheitsstrafe verhängt.

Kein Geld für die Freiheit

Da der Berliner die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Beamten in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt, wo er nun seine Strafen absitzen muss.

Kommentare (1)

Na dann, fröhlich Weihnachten und einen guten Rutsch dem Mann.