KOMMENTAR ZU „DIE ZERSTÖRUNG DER CDU”

Nehmt uns Jungen nicht unsere Zukunft weg!

Mit seinem Video „Die Zerstörung der CDU” hat YouTuber Rezo einen Treffer gelandet. Unser Autor meint: Das Video könnte etwas in den Köpfen junger Menschen bewirken, doch an der Wahl ändert es nichts mehr.
Steven Hummer Steven Hummer
Bald drei Millionen Menschen haben sich das Video „Die Zerstörung der CDU” des YouTubers Rezo angesehen. Das denkt unser Praktikant Steven Hummer dazu (kleines Bild).
Bald drei Millionen Menschen haben sich das Video „Die Zerstörung der CDU” des YouTubers Rezo angesehen. Das denkt unser Praktikant Steven Hummer dazu (kleines Bild). Rezo ja lol ey/YouTube/Nordkurier
Neubranenburg.

Ich befürchte, dass in ein paar Wochen auch dieses Video vergessen sein wird – leider! Ob Klimapolitik oder Datenschutz: Das Video des jungen Youtubers Rezo könnte in den Köpfen der jungen Leute Veränderungen anregen, doch an der Wahl nichts Großes mehr ändern.

Warum? Weil nach wie vor die demokratische Mehrheit entscheidet. Und die liegt bei den Älteren – bedauerlicherweise, wie wir aus jugendlicher Sicht sagen müssen. Denn die Über-60-Jährigen haben zweieinhalb Mal so viele Stimmen wie die Unter-30-Jährigen, und das sind ja jene jungen Generationen, die die Entscheidungen der Älteren schlussendlich betreffen.

Wieso dürfen diejenigen, die diese Zukunft nicht mehr erleben können, darüber entscheiden, wie sie gestaltet wird? Denn in der Tendenz sind ältere Menschen konservativer, weniger offen für andere Kulturen, weniger interessiert an Datenschutz, Klimafragen oder allgemein politischen Veränderungen fürs Klima. Bis dieses Wahlsystem nicht überdacht wird, wird sich auch nichts an der deutschen Politik ändern.

Wir luden unseren Redaktionspraktikanten Steven Hummer (20) ein, hier seine Meinung zum „Zerstörung der CDU“-Video zu schreiben. Und wir staunten nicht schlecht, wie ein Vertreter dieser jungen Generation auf das Thema blickt.

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Kommentare (2)

Sehr demokratisch!^^

Vieleicht sollten wir auch den Älteren doppeltes Stimmrecht geben. Die Sind nicht mehr grün hinter den Ohren und werden ihre Wahlentscheidung nicht durch unwissenschaftliche Phrasen beeinflussen lassen, die irgend Jemand hinschmeißt ohne sie belegen zu können.

Die jüngere Generation hört tatsächlich auf ältere Menschen, die sich akademisch auf Geotechnologie spezialisiert haben und im Ingenieursstudium gelernt haben ihre Studien empirisch belegen müssen.

Aber ja, es gab auch früher schon Menschen, die dem Mathelehrer ständig widersprochen haben und sich gefragt haben wozu sie das später mal brauchen werden.