RIESIGE KLIMASTREIK-WELLE

Fridays For Future will den Druck erhöhen

Nach einem Gipfeltreffen in Lausanne will die von Greta Thunberg inspirierte Klimabewegung „Fridays for Future” den Druck auf die UN verstärken. Dabei haben die Aktivisten drei Grundforderungen.
Christine Gerhard Christine Gerhard
Nordkurier Nordkurier
Laut Pressemitteilung soll es die „größte Klimastreikmobilisierung in der Geschichte” werden.
Laut Pressemitteilung soll es die „größte Klimastreikmobilisierung in der Geschichte” werden. Jean-Christophe Bott
Lausanne.

Nach einem Gipfeltreffen in Lausanne kündigt die Friday for Future-Bewegung eine „riesige Welle von Klimastreiks” zum UN-Klimagipfel im September an. Die Streikenden wollen nach eigenen Angaben den Druck auf die UN, auf nationale Entscheidungsträger und Machthaber erhöhen und „auf ein neues Level” bringen. Vom 20. bis 27. September sollen bei dem „ersten allgemeinen und globalen Klimastreik” weltweit nicht nur Schüler, sondern auch Arbeitende gegen die Klimaerwärmung auf die Straße gehen. Laut Pressemitteilung soll es die „größte Klimastreikmobilisierung in der Geschichte” werden.

Schon zwei Millionen Menschen auf der ganzen Welt sind nach eigenen Angaben Teil der Bewegung, die die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg inspiriert hat. Über 450 davon, aus 38 Ländern, hatten sich am 5. August zu einer fünftägigen internationalen Konferenz in Lausanne versammelt.

Während des Treffens gab es offenbar Zoff

Die Diskussionen hätten den Ernst der Lage und die Diversität der Bewegung widergespiegelt, teilten Vertreter der Bewegung mit. Damit beziehen sie sich offenbar indirekt auch auf Medienberichte, die die Diskussionen in dem Saal als zeitweise äußerst hitzig dargestellt hatten. Die Ikone der Bewegung, Greta Thunberg, soll demnach zeitweise gemeinsam mit anderen zeitweise aus Protest den Raum verlassen haben. Am Donnerstag mussten dann zeitweise die Journalisten den Raum verlassen, weil die Vertreter unter sich beraten wollten.

Während ihres Treffens erarbeiteten die jungen Demonstranten drei grundlegende Forderungen: So soll Klimagerechtigkeit sichergestellt und der globale Temperaturanstieg auf unter 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau gehalten werden. Zudem rufen die Aktivisten dazu auf, guter, aktueller Wissenschaft Gehör zu schenken.

Lob vom Klima-Professor

Der belgische Klimatologe Prof. Jean-Pascal van Ypersele lobte die Bewegung: „Die Kreativität, das Engagement, der Enthusiasmus, den ich in den letzten zwei Tagen unter diesen jungen, von Greta Thunberg inspirierten Leuten gesehen habe, geben mir Hoffnung für die Zukunft des Klimaschutzes.” Klimareporte könnten leicht in einer Schublade verschwinden. Die jungen Aktivisten aber, die politischen Führern und Geschäftsführern in die Augen sähen und sie bäten, die Zukunft zu retten, seien sehr viel schwerer zu ignorieren.

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Kommentare (18)

Ach sind die 'Ferien schon wieder vorbei? Im Urlaub mit Mama und Papa mal schnell nach Ibizza gejetet und neue Kraft für den Kampf gegen die bösen SUV´s gesammelt.
Wären sie in die Schule gegangen und hätten in Chemieunterricht gut aufgepasst, wüssten die Kinder vieleicht, dass Wasser das bis zu 20-fache an CO² speichern kann wie Luft. Und das der CO²-Gehalt der Luft viel mehr durch die Temperatur der Erdgewässer, als durch irgendwelche Abgase beeinflusst wird.
Diese Kinder übernehmen ungeprüft und unreflektiert die Forderungen einer kleinen Elite, die nicht das Wohl der Menschheit auf der Agenda hat. Und diese Elite weiß ganz genau, das sie in diesen "Kindersoldaten fürs Klima" willfähige Helfer hat.

Die Meere werden CO2 aufnehmen, bis wir salziges und übersäuertes Sprudelwasser haben, oder wie meinen Ihre wiederum nicht zitierten Quellen das? Und Anderen zu unterstellen, sie hätten in der Schule nicht aufgepasst - da begeben Sie sich zumindest im Fach Rechtschreibung auf Glatteis.

Bemerken Sie den Fehler in der These selbst oder ist man besser damit beraten es wie Sie zu tun und ihnen zu unterstellen, dass Sie den Zirkelschluss Ihrer eigenen bzw. falsch abgeschriebenen Aussage nicht verstehen?

Zudem ist der naturwissenschaftliche Schwerpunkt der interdisziplinären Klimatologie nicht Chemie, sondern Geowissenschaft und dieser setzt sich aus allen Teilbereichen zusammen, primär Physik zusammen.

Btw netter Versuch, aber die "kleine Elite" von jener sie verschwörerisch schreiben zeichnet sich international durch die höchste Akademisierung aus, die auf diesem Planeten zur Verfügung steht. Wenn sie dem kein Glauben schenken wollen, ihre Sache - ihre Technologie daheim funktioniert schließlich auch ohne, dass sie daran glauben müssen aber wer mit Dreck wirft und das noch fachlich falsch, der muss sich über die Lächerlichkeit der eigenen Aussage nicht wundern.

Klimagerechtigkeit. Wettergerechtigkeit. Erdbebengerechtigkeit. Vulkangerechtigkeit. Plattentektonikgerechtigkeit. Naturgerechtigkeit.

Turbohose ich hab sie nicht einmal ein Argument, eine Quelle oder Ähnliches schreiben gesehen. Statt dessen versuchen sie jedes mal den Anderen zu schmähen, indem sie ihn beleidigen, seine Rechtschreibung kritisieren u.s.w.. Ich denke die Leute können das Geschriebene auch trotz meiner Lese Rechtschreibschwäche entziffern.

Bei einen CO²-Gehalt in der Luft von 0,04 % ist durch eine zusätzliche CO²-Aufnahme durch die Oberflächengewässer (70% der Erdoberfläche) gewiss nicht zu befürchten, dass Ozeane übersäuern.
Die ganzen Klimahysteriker reden von ein Gas, dass zu 0,04% in der Luft enthalten ist. Der davon menschengemachte Anteil liegt wiederum bei 4%. D.h. wir wollen etwas reduzieren, dass 0,0016 % der Erdatmosphäre beträgt. Dabei ist der CO²-Kreislauf der Erde so komplex, dqass wir ihn nie verstehen werden.
Das Wasser das 20 fache der Luft aufnehmen ist dabei nur ein Glied, dass zeigt wie lächerlich und unsinnig das Vorhaben der CO²-Reduzierung ist. Zumal alle bis jetzt getroffenen Maßnahmen keinerlei Effekt hatten.
Unsere Kraftwerke produzieren ihr CO² jetzt nur im Ausland.

ist nur Ihre Meinung. Ich halte es für Unfug.

sich einzumischen bei der Friday for Future - Bewegung, ist eine zunehmende Radikalisierung zu beobachten. Hoffetnlich bleibt alles friedlich ähnlich den 1989er DDR-Demonstrationen.

Jetzt wird's absurd, ich hole mir Popcorn.

germanischen...:-)

germanischen...:-)

dieses auch in der Atemluft vorhandene Spurengas brauchen Pflanzen für ihre Ernährung. Mithilfe von Licht und Wasser wandeln Pflanzen die "aufgesogenen" CO²-Gasmoleküle bei diesem Ernährungsprozeß (Fachwort: Photosynthese, DDR-Biologie-Unterricht 9. Klasse) in reine Sauerstoff-Moleküle (O²) um und geben den Sauerstoff an die Umgebung ab. Darum fühlen wir Germanenkinder uns in der frischen Waldluft und in der Nähe von (Blumen-)Wiesen und (Getreide-)Feldern auch immer sehr wohl, die Bäume duften auch in Städtischen Parkanlagen immer so herrlich und frisch.

Bei der Photosynthese verwandeln Pflanzen einfaches Kohlenstoffdioxid in energiereiche Verbindungen. Das Kohlenstoffdioxid nehmen sie aus der Luft auf. Die Energie dazu liefert das Sonnenlicht. Das griechische Wort „Photo“ bedeutet Licht, das Wort „Synthese“ bedeutet „Zusammensetzung“.

Die Photosynthese geschieht in den grünen Teilen der Pflanzen. Sie sind grün, weil sie in ihren Zellen kleine grüne Farbstoffteile haben. Dieser Farbstoff heißt Chlorophyll, sprich: Klorofüll. Er spaltet das Kohlenstoffdioxid zuerst auf und setzt es dann mit Hilfe des Sonnenlichts neu zusammen zu Glukose. Auf Deutsch nennt man die Glukose auch Traubenzucker. Für diesen Vorgang braucht die Pflanze zusätzlich Wasser, das sie mit den Wurzeln aufnimmt.

Bei der Photosynthese entsteht noch ein weiterer Stoff, nämlich Sauerstoff. Den brauchen die Pflanzen aber gar nicht. Deswegen geben sie ihn zurück in die Luft.

Für uns Menschen ist die Photosynthese so wichtig, weil wir und alle Tiere beim Atmen genau das Umgekehrte tun wie die Pflanzen: Wir brauchen den Sauerstoff, den wir durch die Luft einatmen. Wenn wir ausatmen, gelangt wieder Kohlenstoffdioxid in die Luft. Dies ist ein Kreislauf in der Natur, der nie aufhört.

Menschen und Tiere nutzen aber auch den Traubenzucker, der durch die Photosynthese entsteht. Daraus werden nämlich Gemüse, Obst, Getreide und viele weitere Nahrungsmittel. Aber auch Holz, Baumwolle und viele andere Dinge entstehen nur mithilfe der Photosynthese.

Nbar, ich kann mein Unfug gerne für sie belegen!

https://www.derwesten.de/wirtschaft/neues-geschaeftsmodell-rag-exportiert-ihre-kohlekraftwerke-id9744014.html

Wunschdenken, Marktanalyse und erfolgreichen Verkauf einer Kokerei und einigen Rohrzangen ist das Projekt noch nicht hinausgekommen.

die absolute Mehrheit der Klimatologen weltweit irrt, bezüglich CO2 und einem Zusammenhang der globalen Erwärmung, bleibt doch ausser Frage, dass wir unseren Planeten weit über Gebühr konsumieren. Industrieproduktion beansprucht wahnsinnige Ressourcenmenge, verbraucht enorme Menge an Wasser, das teilweise auf lange Zeit kontaminiert bleibt. Artensterben, soziale Auswirkungen, etc. Die Liste ist lang. Gerade die, die hier immer gegen Migration hetzen, sollten sich mal bewusst werden, wie unser "Geiz ist Geil" Konsum dazu beiträgt, Fluchtursachen wie Kriege um Wasser, Rohstoffe, das Klaffen der Armutsschere, zu generieren. Die Probleme hängen alle miteinander zusammen. Es geht auch nicht um Naturschutz. Die Natur ist stärker. Wenn wir es erst einmal geschafft haben, den Planeten für Menschen unbewohnbar zu machen, wird die Natur sich einfach ein paar Millionen Jahre neu ordnen und weitermachen...

sagt der Eine: "Du siehst ja schlecht aus, was hast du denn?"
Antwortet der Andere: "Ich habe Humanoide"
Sagt der erste: "Das hatte ich auch mal, das geht vorbei..."

Es war nicht das einzige Kraftwerk in Deutschland gewesen, dass ans Ausland verkauft wurde.
Zu Simsalabim ich gebe ihn Recht, dass wir die Erde übermässig beanspruchen. Aber kämpfen sie doch an einer Front die Sinn macht. Informieren sie sich über "Geplante Obsoleszenz ". Fragen sie sich mal, warum man den Akku im neuen I phone nicht austauschen kann.
Überlegen sie ob es wirklich Sinn macht, ein gerade neu gebautes Auto zu verschrotten, weil es 70 gramm CO² mehr emitiert, als es wünschenswert ist.
Fragen sie sich mal, wieso niemand fordert, die Einnahmen einer CO²-Steuer allein für den Umweltschutz auszugeben.
Und lesen sie sich auch mal die Argumente der Gegenseite durch.

https://www.eike-klima-energie.eu/tag/kritik/

Die Frage ist doch - Was ist so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich? Wenn jeder Einzelne zumindest an einigen Stellen vor der eigenen Haustüre anfangen würde zu kehren, käme mehr bei heraus, als sich lang und breit das Maul zu zerreißen welches Gerät oder welcher Flug unsere Spezies näher an den Abgrund bringt...
Es gibt ganz nebenbei auch noch ein gutes Gefühl, zu wissen das man sich zumindest Mühe gegeben hat, nicht allzu viel Schrott zu hinterlassen, bevor man stirbt. Es fängt im ganz Kleinen an- nur wüssten es die Leute, die z.B. ständig ihren Müll aus dem fahrenden Auto werfen eigentlich besser, oder lässt auch da bereits Bildung zu wünschen übrig? Keine Antwort ist die Bessere...