ALICE WEIDEL

AfD und CDU näher an Bündnissen als gedacht?

Trotz des kategorischen Neins der aktuellen CDU-Führung zu Bündnissen mit der AfD ist deren Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sicher: Genau diese Bündnisse werden schon bald kommen.
dpa
Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel
Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel Michael Kappeler
Berlin.

Erste Regierungsbündnisse zwischen CDU und AfD sind nach Einschätzung der AfD-Fraktionschefin im Bundestag, Alice Weidel, nur noch eine Frage der Zeit. „Manche Gebietsverbände der CDU wollen mit der AfD zusammenarbeiten, der informelle Austausch zwischen AfD und CDU läuft da doch längst“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

Informeller Austausch findet im Osten bereits statt

Dies gelte für den Osten insgesamt. „Vor Ort sind die Leute im Austausch“, sagte sie demnach. Wenn die CDU-Parteiführung das von oben herab verbieten wolle, zeige das, wie weit weg sie von der Realität sei. „Die CDU im Osten ist teilweise deutlich weiter als man in Berlin glaubt. Das können sie nicht mehr aufhalten.“

Die CDU hatte im Dezember 2018 auf ihrem Parteitag in Hamburg zum wiederholten Mal beschlossen, „Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit“ sowohl mit der Linkspartei als auch mit der Alternative für Deutschland abzulehnen. Diverse Kooperationen zwischen CDU und AfD in Mecklenburg-Vorpommern hatten zuletzt wiederholt für Wirbel gesorgt – so in Penzlin, Wolgast und Sassnitz.

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Kommentare (1)

Ich verstehe nicht, warum man sich nur bei einer Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD aufregt.

In Malchow arbeitet die FDP mit der AfD zusammen. Sie teilen sich einen Ausschusssitz im wichtigen Finanzausschuss. Und niemand stört sich daran. Warum auch?