AUTOMOBILCLUB MUSS SPAREN

ADAC erhöht Beiträge für die Mitglieder

Pannenhilfe, Versicherungssteuer, Digitalisierung – die Ausgaben von Deutschlands größtem Verein steigen schneller als die Einnahmen. Jetzt bittet der ADAC die Mitglieder stärker zur Kasse.
dpa
Die Pannenhilfe geht ins Geld: Der ADAC muss die Beiträge erhöhen.
Die Pannenhilfe geht ins Geld: Der ADAC muss die Beiträge erhöhen. Christophe Gateau
München.

Der ADAC erhöht die Beiträge für seine 21 Millionen Mitglieder. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung beschloss der Verein am Donnerstag, den Jahresbeitrag im Basistarif ab April von 49 auf 54 Euro zu erhöhen. Die bisher von den meisten Mitgliedern gewählte Plus-Mitgliedschaft wird sogar 10 Euro teurer und kostet künftig 94 Euro. Neu eingeführt wird außerdem eine Premium-Mitgliedschaft mit weltweiter Pannenhilfe, Rückholdienst und Abschleppen in die Wunschwerkstatt für 139 Euro Jahresbeitrag.

Die Beitragserhöhung soll dem Verein mindestens zehn Prozent mehr Geld in die Kasse bringen. Denn die Einnahmen reichen nicht mehr, um Pannenhilfe, Dienstleistungen, Digitalisierung und die inzwischen auch für die Pannenhilfe fällige Versicherungssteuer zu bezahlen: Operativ schreibt der Verein seit Jahren rote Zahlen. ADAC-Präsident August Markl sagte: „Eine höhere Effizienz und die Beitragsanpassung zusammen sorgen dafür, dass der ADAC finanziell gut aufgestellt ist und 2020 schwarze Zahlen schreiben kann.“

Die „Motorwelt” muss künftig abgeholt werden

Dabei helfen sollen ab Januar auch Einsparungen bei der Mitgliederzeitschrift „Motorwelt“. Statt zehnmal soll sie nur noch viermal jährlich erscheinen, und die Mitglieder bekommen sie auch nicht mehr ins Haus geschickt, sondern können sie in Edeka- und Netto-Supermärkten abholen. Das spart über 50 Millionen Euro Portokosten.

Die Beitragserhöhung wurde mit 228 Stimmen bei nur 9 Gegenstimmen angenommen. Es könne nicht alles beim Alten bleiben, auch der ADAC müsse investieren und sich modernisieren, sagte Markl: „Wer auf dem Smartphone der Menschen nicht stattfindet“, der „existiert im Alltag der Leute schlichtweg nicht, oder nicht mehr lange.“

 

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Kommentare (1)

Die ADAC Zeitung braucht eh keiner, sofort einstellen. Wer solchen Müll lesen will, der soll sich eine Kaufen! Schafft lieber einen Alters- oder Nichtinanspruchnahmerabatt. da kann man mehr für langjährige Mitglieder tun als mit der geplanten Maßnahme. Guter Rat: wer den DC nicht unbedingt braucht wegen eines alten Autos - sofort kündigen!!! Der Beitrag ist um ein vielfaches höher, als bei einem kleinen Schaden den freie Anbieter beseitigen.