Insolvenz
Bericht: Lila Bäcker will rund 70 Filialen schließen

Die Bäckereikette „Lila Bäcker” hat Anfang Januar einen Insolvenzantrag gestellt.
Die Bäckereikette „Lila Bäcker” hat Anfang Januar einen Insolvenzantrag gestellt.
Jens Büttner

Laut einem Medienbericht will die Bäckereikette „Lila Bäcker” rund 70 Filialen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin schließen. Derzeit läuft ein Insolvenzverfahren.

Die Bäckereikette „Lila Bäcker” will in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin rund 70 Filialen schließen. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch der „Ostsee-Zeitung”.

„Ziel ist es, alle Verkaufsmitarbeiter zu übernehmen”, zitiert das Blatt den Sprecher. Offen sei, ob die Filialen verkauft oder geschlossen werden sollen. Auch über einen ungefähren Zeitraum sei noch nichts bekannt.

Die Bäckereikette „Lila Bäcker”, die auch als „Unser Heimatbäcker” firmiert, hatte im Januar Insolvenz angemeldet. Hauptsitz der Kette ist Pasewalk. Seit Anfang April läuft das Insolvenzverfahren am Amtsgericht Neubrandenburg. Bislang lief der Betrieb des Unternehmens mit rund 400 Filialen und etwa 2700 Mitarbeitern weiter.

Produktionsstätten in Pasewalk, Neubrandenburg und Dahlewitz

Die Insolvenz läuft in Eigenregie ab. Bis 13. Mai soll ein Modell zum Fortbestand der Kette mit Produktionsstätten in Pasewalk, Neubrandenburg und Dahlewitz (bei Berlin) vorliegen. Dies könnte mit Hilfe von Investoren geschehen.

Derzeit liegen laut Geschäftsführung zwei Angebote von Bietern vor. Sie hätten vor, „den Betrieb nach einer Restrukturierung im Wesentlichen vollumfänglich weiterzuführen”, hieß es Anfang April.

Kommentare (1)

Zum letzten Abschnitt des Artikels, wer es glaubt . Hier verschwinden die letzten Gelder wieder in Privattaschen und die Angestellten schauen buchstäblich in die Backröhre. Bestimmt gab's auch noch Fördergeld vom Staat beim Eigentümer Wechsel.