DLR wird größer

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Weltraumwetter wird aus Neustrelitz vorhergesagt

Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Neustrelitz entsteht ein neues Institut zur Beobachtung des Weltraumwetters. Foto: Archiv/DPA
Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Neustrelitz entsteht ein neues Institut zur Beobachtung des Weltraumwetters. Foto: Archiv/DPA
Jens Büttner

Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entsteht ein neues Institut. Es beliefert zum Beispiel den Deutschen Wetterdienst mit Daten aus dem All.

In Neustrelitz entsteht im kommenden Jahr ein neues Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zur Beobachtung und Vorhersage des Weltraumwetters. Das teilte Bundestags-Mitglied Eckhardt Rehberg (CDU) am Freitag mit. „Ich freue mich sehr, dass der Bund das Vorhaben mit jährlich 6 Millionen Euro unterstützt”, sagte der Politiker.

Positives Signal für die Region

Das sei ein positives Signal für den DLR-Standort Neustrelitz und die ganze Region. Das neu einzurichtende Institut werde die wissenschaftlichen Arbeiten am Standort Neustrelitz vervollständigen und erstmals einen voll operativen Weltraumwetterdienst bereitstellen. Der Weltraumwetterdienst in Neustrelitz werde eine Schnittstelle zum Beispiel zum Deutschen Wetterdienst. Mittels Echtzeitdaten erhalten verschiedene Nutzer Weltraumwetterdaten und Prognosen.

Zunächst mit 30 Mitarbeitern

Für die Einrichtung des neuen Instituts mit anfänglich rund 30 Mitarbeitern wird eine Anfangsinvestition von rund 10 Millionen Euro benötigt, die vom Land Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt werden müssen. Der Bund wird die laufende Finanzierung des Institutes mit 6 Millionen Euro jährlich unterstützen.