BAUERNPROTESTE

Traktor-Korso nach Neubrandenburg wird für Staus sorgen

Am Freitag demonstrieren wieder Landwirte gegen das Agrarpaket der GroKo. Einer der Traktor-Korsos wird Auswirkungen auf den Verkehr in und um Neubrandenburg haben. Diese Strecke ist geplant:
Die Landwirte  aus der Region haben im Dezember mit Dutzenden Traktoren zeitweise den Friedrich-Engels-Ring (Archivbild).
Die Landwirte aus der Region haben im Dezember mit Dutzenden Traktoren zeitweise den Friedrich-Engels-Ring (Archivbild). Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Auf einigen Straßen der Seenplatte wird es am Freitag eng. Um 15 Uhr setzt sich vom Landratsamt an der Woldegker Chaussee in Neustrelitz aus ein Treckerkorso in Richtung Neubrandenburg in Bewegung. Bauern aus der Region protestieren erneut unter dem Motto „Gegen das Agrarpaket, für fairen Umgang mit der Landwirtschaft – Land schafft Verbindung”. Polizeiinformationen zufolge wird mit 100 bis 200 teilnehmenden Traktoren gerechnet.

Geplant ist, dass die Traktoren um 15 Uhr auf dem Parkplatz des Landratsamtes in der Woldegker Chaussee starten und über die B96 nach Neubrandenburg, über den Friedrich-Engels-Ring weiter über die B192 nach Penzlin und abschließend über die B193/B96 und B198 wieder zum Ausgangspunkt in der Woldegker Chaussee in Neustrelitz fahren.

Von Polizeifahrzeugen begleitet

Der Treckerkorso wird vom Startpunkt aus über die gesamte Fahrtstrecke bis zum Endpunkt durch Polizeifahrzeuge begleitet. Dabei können die Traktoren zu keiner Zeit überholt werden, so dass es schon auf der B96 zu einem Stau kommen wird, schätzt die Polizei ein. In Neubrandenburg werden durch die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow alle Kreuzungen auf der Neustrelitzer Straße, dem Friedrich-Engels-Ring und der Rostocker Straße kurzzeitig gesperrt, um dem Aufzug der Traktoren eine uneingeschränkte Durchfahrt zu ermöglichen.

Durch die Sperrungen wird es zu Verkehrseinschränkungen kommen, die aber erforderlich sind, um mögliche Gefahrensituationen zwischen den Traktoren und anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden. Die Rückfahrt über die B192 nach Penzlin und dann weiter über die B193 zurück nach Neustrelitz erfolgt ebenso unter Polizeibegleitung. Im Stadtgebiet Neubrandenburg und auch auf der Rückfahrt über Penzlin nach Neustrelitz darf kein Traktor überholt werden.

Ab 16 Uhr wird es in Neubrandenburg eng

Nach derzeitiger Planung der Polizei wird bei einer pünktlichen Abfahrt um 15 Uhr in Neustrelitz der Korso 16 Uhr in Neubrandenburg erwartet. Somit wird es auf der B96 zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg am 17. Januar in der Zeit von 15 bis 16 Uhr Uhr zu Behinderungen und Stau kommen. Im Neubrandenburg, insbesondere auf der Neustrelitzer Straße, dem Friedrich-Engels-Ring und der Rostocker Straße, ist in der Zeit von 16 bis 16.30 Uhr mit Behinderungen zu rechnen, da hier alle Kreuzungen für die Durchfahrt der Traktoren kurzzeitig gesperrt werden. Auf der B192 zwischen Neubrandenburg und Penzlin ist in der Zeit von 16.30 bis 17 Uhr und auf der B193/B96/B198 zwischen Penzlin und Neustrelitz in der Zeit von 17 bis 17.30 Uhr mit Behinderungen und Stau zu rechnen.

 

 

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

Kommende Events in Neubrandenburg (Anzeige)

zur Homepage

Kommentare (3)

Wer so etwas genehmigt stellt sich auf die gleiche niedrige Stufe wie die Umweltsünder selber. Es wäre besser sie würden Steine auf den Äckern sammeln und nicht andere Menschen belästigen.

wenn die Fridays for future Bewegunge den Landwirten entgegen geht, dann trifft man sich unter einem der Windräder und kann vortrefflich über pupsende Kühe, Dieseltrecker und Massenweise Kunstdünger/Unkrautvernichtungsmittel diskuttieren... Aber das bleibt vermutlich nur ein Wunsch von mir... die Kids haben Freitags ja nur Vormittags Zeit

Kann der nordkurier hier nicht die vermittlungsrolle für beide parteien übernehmen? Die kinder haben lese und rechtschreibschwäche in mv und die die bauern sind, sind, kommen aus dem ausland oder sind auch absolventen des desolaten bildungssystems im land. Der windpark bei altentreptow wäre der beste ort zum erfahrungsaustausch, da hat jeder teilnehmer seinen eigenen turm.statt die umwelt zu schonen, werden wieder tonnen von unnötigen dieselabgasen produziert, da sieht man schon im vorfeld das die s.g. bauern keinen klimabeitrag leisten wollen.