BAUSTELLEN

Straßenbauer merzen in der Seenplatte die Winterschäden aus

Mehr als sieben Millionen Euro fließen in die Reparaturen der Bundes- und Landesstraßen im Nordosten. Auf der B 96 laufen bereits die ersten Arbeiten.
In den kommenden Wochen sind  überall in der Region Straßen auszubessern (Symbolbild).
In den kommenden Wochen sind überall in der Region Straßen auszubessern (Symbolbild). Thomas Söllner fotodesign
Neustrelitz.

Die Reparatur-Trupps der Straßenmeistereien aus Neustrelitz und Neubrandenburg rücken auch in diesem Frühjahr und Sommer aus, um die Fahrbahnen in Mecklenburg-Strelitz instand zu halten. Verantwortlich sind die Meistereien des Straßenbauamtes Neustrelitz für Bundes- und Landesstraßen. Die Reparaturen umfassen das Verschließen von Fahrbahnrissen, die Sanierung der Mittelnahtbereiche, Fahrbahndecken werden mit Splitt und Emulsion abgedichtet sowie schadhafte Stellen erneuert. Weiterhin werden Bankette reguliert, Gräben nachprofiliert und Fahrbahnmarkierung erneuert, heißt es aus der Behörde.

Bankette werden neu gemacht

Den Anfang macht im Strelitzer Bereich die B 96 zwischen den Abfahrten nach Blankensee und nach Hohenzieritz. Auf dem Teilabschnitt haben am Montag Arbeiten zur Instandsetzung der Böschung und der Bankette begonnen. Auf einer Länge von rund 100 Metern werden die Bankette neu befestigt, auf einer Länge von circa 50 Metern muss zudem die gegenüberliegende Böschung repariert werden. Am Montag sei zunächst damit begonnen worden, die Schutzplanke in den betroffenen Bereichen zurückzubauen. Am Dienstag werde mit Erdarbeiten losgelegt. Dazu müsse der Verkehr halbseitig mittels einer Baustellenampel an dem Bereich vorbeigeleitet werden, bittet die Straßenmeisterei aus Neustrelitz alle Autofahrer um Verständnis. Die Erdarbeiten sollen bis zum Ende der Woche beendet sein, im Anschluss werden die Schutzplanken wieder hergestellt.

Immer wieder Wanderbaustellen

Das Straßenbauamt Neustrelitz ist mit weiteren Strecken im Rest des Landkreises Mecklenburgische Seeplatte sowie in Vorpommern-Greifswald für insgesamt 1923 Kilometer Bundes- und Landesstraßen sowie Straßen begleitende Radwege zuständig. In diesem Jahr sollen rund 7,2 Millionen Euro fließen, um diese Verkehrswege in Schuss zu halten. Die Arbeiten seien notwendig, um den Fahrbahnzustand nach der vergangenen Winterperiode zu erhalten. Daher sei immer wieder mit punktuellen und kurzfristigen Verkehrsbehinderungen durch Wanderbaustellen zu rechnen.

Fahrbahnmarkierungen bis in den Herbst hinein

Im Bereich dieser Arbeitsstellen sei besonders mit Rollsplitt zu rechnen und insofern seien Motorradfahrer zur besonderen Aufmerksamkeit aufgerufen. Die Urlaubs- und Ferienreisestrecken werden möglichst von Einschränkungen frei gehalten, auch wenn derzeit dort noch nicht mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.

Im Bereich der Straßenmeistereien von Neustrelitz und Neubrandenburg laufen Erdarbeiten zwischen April und September ab. Risssanierungen sind in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juni geplant. Von Mai an bis Ende August werden abschnittsweise zudem Fahrbahnflächen erneuert. Punktuelle Flickarbeiten sind ab Juni bis mit Juli geplant. Arbeiten an Fahrbahnmarkierungen kann es bis in den Herbst hinein geben.

 

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