POLIZEI

Schild und Bänke in Neustrelitz mit Hakenkreuz beschmiert

Gleich an zwei Orten der Stadt hinterließen Unbekannte antisemitische Hetz-Botschaften. Die beschmierten Bänke standen ausgerechnet neben einem jüdischen Gedenkstein.
Robin Peters Robin Peters
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Neustrelitz.

Nur wenige Tage nach dem Rechts-Terror in Halle überschatten nun auch extremistisch motivierte Taten in Neustrelitz die Ereignisse des Wochenendes: Gleich zwei Bänke und eine Info-Tafel sind in Neustrelitz mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden auf der Info-Tafel für Mieter in der Strelitzer Straße nicht nur ein Hakenkreuz, sondern auch antisemitische Hetz-Botschaften hinterlassen. Die Spurensicherung hat die ganze Tafel sichergestellt, die am Sonntagmorgen einem Neustrelitzer aufgefallen war. Die zwei Bänke, die ebenfalls von Unbekannten mit Hakenkreuzen verschandelt wurden, standen ausgerechnet neben dem jüdischen Gedenkstein in Altstrelitz. Nachdem die Beamten die verfassungsfeindlichen Symbole auf den Sitzgelegenheiten bei einer Streifenfahrt erkannt hatten, wurden sie von dem Regiehof Neustrelitz vom Gedenkstein entfernt.

Durch die Beamten wurden nun Anzeigen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Die Vorfälle ereigneten sich nur wenige Tage nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Der rechtsextreme Terrorist hatte bei der Bundeswehr in Mecklenburg-Vorpommern Schießen gelernt.

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