BAUSTELLEN

Bauarbeiten an der B104 in Petersdorf ziehen sich in die Länge

Eigentlich sollte Ende Oktober Schluss mit den Arbeiten and der Petersdorfer Ortsdurchfahrt sein, aber daraus wird nun nichts.
Das Chausseehaus Petersdorf steht dem Radweg im Wege. Es soll abgerissen werden.
Das Chausseehaus Petersdorf steht dem Radweg im Wege. Es soll abgerissen werden. Marlies Steffen
Petersdorf.

Die Arbeiten auf der B104 in der Ortsdurchfahrt Petersdorf werden aller Voraussicht nach erst Anfang 2021 komplett fertiggestellt. Das hat das Straßenbauamt Neustrelitz dem Nordkurier bestätigt. Ende August war man in dem Amt noch von einer Beendigung der Arbeiten im Oktober ausgegangen. Der Asphalteinbau sowohl für die Bundes- als auch für die Kreisstraße soll Nordkurier-Informationen zufolge im Dezember erfolgen.

Die Verzögerung habe momentan nichts mit dem Chausseehaus Petersdorf zu tun, sondern resultiere vielmehr aus dem umfangreicheren Sanierungsaufwand in der Kreisstraße und der zusätzlichen Leistung Breitbandverlegung, heißt es aus dem Straßenbauamt. Zudem habe der coronabedingte Lockdown die Terminkette in die Länge gezogen.

Marodes Gebäude ist Hindernis für Radweg

Das Chausseehaus Petersdorf spielt dennoch eine Rolle bei dem Projekt. Das marode Gebäude steht dem straßenbegleitenden Radweg, der neben der B 104 entsteht, im Wege. Die Stadt Woldegk, zu der Petersdorf gehört, möchte das Gebäude außerdem gern abreißen lassen. Allerdings befindet sich die Immobilie in Privatbesitz. Unklar war bisher, wer die Kosten für den Abriss übernehmen kann. Ein Gutachten über den Zustand des Hauses soll nun in der kommenden Woche vorliegen. Danach werde die weitere Vorgehensweise besprochen, sagte der Leiter des Straßenbauamtes, Jens Krage.

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