BEGINN BAUARBEITEN

Startschuss für neue Sportstätten

Mit einem symbolischen Spatenstich ist am Donnerstag der Auftakt für den Bau-Beginn der neuen Sport- und Freizeitanlage in der Oststadt vollzogen worden.
Tobias Holtz Tobias Holtz
Oberbürgermeister Silvio Witt hat den symbolischen Spatenstich mit einem Bagger vorgenommen.
Oberbürgermeister Silvio Witt hat den symbolischen Spatenstich mit einem Bagger vorgenommen. Stadt Neubrandenburg
Neubrandenburg.

Pünktlich zum Start der Sommerferien beginnen die Arbeiten für den Neubau der Sport- und Freizeitanlage an der Regionalen Schule Ost „Am Lindetal“. Knapp zwei Millionen Euro sollen hier verbaut werden – 1,2 Millionen für den Schulsport unter freiem Himmel und gut 750 000 Euro für eine Anlage, die alle Oststädter nutzen können. Ein Prestigeobjekt, das sich die Stadt locker leisten kann – denn 95 Prozent der Kosten können aus Städtebaufördermitteln bezahlt werden, heißt es aus dem Rathaus.

Die 5500 Quadratmeter große Sportanlage aus dem Jahr 1988 befand sich in einem desolaten Zustand. Mit dem Neubau sollen die Voraussetzungen für modernen Schulsport geschaffen werden. Denn die Anlage wird von insgesamt 40 Schulklassen aus der Regionalen Schule und der Grundschule Ost (Europaschule) genutzt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum Juni 2020 dauern. Autofahrer müssten sich in der Robert-Koch-Straße auf den zeitweisen Verlust von Parkplätzen einstellen. Zeitgleich startet am Montag der Abriss der „Ruhlandhalle“ im Katharinenviertel. Nach knapp 50 Jahren Nutzung soll die alte Tonnen-Turnhalle neben der Pestalozzischule dem Neubau einer den heutigen Anforderungen angepassten Zweifeld-Halle weichen, so die Stadtverwaltung. Eine Sanierung sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht vertretbar gewesen, da die Halle erhebliche bauliche, sportfunktionelle und sicherheitstechnische Mängel aufwies, so eine Sprecherin der Stadt. Der Neubau könne langfristig den Schulsport der angrenzenden Regionalschule Mitte „Fritz Reuter“, der Grundschule Mitte „Uns Hüsung“ und des Förderzentrums „Pestalozzi“ absichern. In den unterrichtsfreien Zeiten werde dieser Sportstättenneubau wie bisher Sportvereinen zur Verfügung stehen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Bereits im Januar dieses Jahres hatte Bauminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro für die Beseitigung der mit großen Mängeln behafteten Sportstätte und den Ersatzneubau an Oberbürgermeister Witt übergeben. Der Rest des rund 4,3 Millionen Euro schweren Projekts wird vom städtischen Haushalt gestemmt. Spätestens im Oktober 2020 soll die neue Sporthalle am alten Standort für den Unterricht und Vereinssport genutzt werden können.

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Kommentare (1)

Heute? Montag , 01.07.2019 ? Dann hat irgendwer den Bagger geklaut.