„Vier-Tore-Stadt”

Stadtvertreter beschließen Beinamen für Neubrandenburg

Lange wurde um den Beinamen von Neubrandenburg gerungen, jetzt haben sich die Stadtvertreter entschieden und aus mehreren Vorschlägen einen Namenszusatz gewählt.
dpa
Jetzt steht es fest: Neubrandenburg bekommt einen offiziellen Beinamen (Symbolbild).
Jetzt steht es fest: Neubrandenburg bekommt einen offiziellen Beinamen (Symbolbild). Bernd Wüstneck
2
SMS
Neubrandenburg.

In Mecklenburg-Vorpommern bekommt eine weitere Stadt einen Zusatznamen: Die Stadtvertreter in Neubrandenburg stimmten am Donnerstagabend mit großer Mehrheit für die Bezeichnung „Vier-Tore-Stadt”.

Damit soll auf die rund zwei Kilometer lange und fast geschlossene, denkmalgeschützte, mittelalterliche Stadtbefestigung Neubrandenburgs hingewiesen werden. Sie besteht aus Backsteinmauer, grünem Wall, kleinen Wiekhäusern, also Verteidigungsbauten, und mehreren Stadttoren. Experten erhoffen sich dadurch eine größere Bekanntheit der ostmecklenburgischen Stadt, die rund 65.000 Einwohner hat und die viele Besucher irrtümlich oft noch im Nachbarland Brandenburg vermuten.

Eindeutige Umfrage

Mit dem Beschluss folgten die Abgeordneten einer Umfrage, bei der sich 90 Prozent der teilnehmenden Bewohner für diesen Zusatznamen entschieden hatten. Andere Vorschläge wie „Tollenseseestadt” und „Hochschulstadt” fielen durch. Die Stadt am Tollensesee gilt als wirtschaftlicher Schwerpunkt im Osten Mecklenburgs und ist nach Rostock und Schwerin die drittgrößte Stadt im Bundesland.

In Mecklenburg-Vorpommern tragen fast 40 Städte Zusatznamen, wie Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, Windmühlenstadt Woldegk oder Rostock und Greifswald, die sich „Universitäts- und Hansestadt” nennen dürfen.

Kommentare (2)

Mit diesem Beschluss hat die Stadtvertretung etwas erreicht, was ich seit den 1970er Jahren schon kenne ...

nicht mehr....