CORONA-PANDEMIE

Schwerin unterstützt digitale Initiative aus Neubrandenburg

Der in Neubrandenburg und ganz MV gestartete Aufruf nach Inhalten für eine digitale Schul-Alternative verzeichnet einen ersten Erfolg. Zwei Ministerien aus Schwerin haben ihre Mitarbeit zugesagt.
Initiator Martin Horst hat sich für das digitale Lehrzimmer kräftig Verstärkung mit ins Boot geholt, wie es jet
Initiator Martin Horst hat sich für das digitale Lehrzimmer kräftig Verstärkung mit ins Boot geholt, wie es jetzt einm kurzes Video belegt. Screenshot aus dem Video von der Seite discomv.de
Neubrandenburg.

Trotz geschlossener Schulen, den Kindern weiter eine Möglichkeit zum Lernen geben. Die Idee eines digitalen Klassenzimmers von Martin Horst, Inhaber der Crossmedia-Agentur „13 Grad” aus Neubrandenburg, hat binnen weniger Tage große Resonanz erfahren. „Ich habe eigentlich nur den Aufruf gestartet”, sagt der Penzliner. Doch der Bedarf war riesig. Über die sozialen Netzwerke, via Mail und telefonisch meldeten sich schnell aus dem ganzen Land, Lehrer, Techniker und viele weitere Menschen, die bei dem Aufbau der digitalen Plattform helfen wollen. Unter anderem hatte auch die Regionalbibliothek Neubrandenburg Unterstützung angeboten.

Der Ruf der großen Community blieb in Schwerin nicht ungehört. Digitalisierungsministerium und Bildungsministerium kooperieren mit der Initiative „Disco” (Digital School of Knowledge). Das verdeutlicht ein am Freitagabend hochgeladenes, kurzes Video, das auf der neu geschaffenen Internetseite www.discomv.de veröffentlicht wurde. Hier werden neben Martin Horst auch Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) und Mareike Donath, Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung im Energieministerium, als Köpfe gezeigt.

„Wir wollen uns koordinieren”, erklärt Horst. Denn die schulischen Inhalte kommen über eine Software des Bildungsministeriums, die „Disco”-Plattform Anlaufstelle für außerschulische Sorgen sein. Wie trete ich als Lehrer in Kontakt mit den Schülern, wie können Aufgaben interaktiv gestaltet werden und ähnliche Fragen werden hier beantwortet. So der Plan. „Hilfe zur Selbsthilfe” nennt es Martin Horst. Zu bekommen auf der Seite angegebenen E-Mail-Adresse.

Das Projekt ist damit aber noch lange nicht beendet. „Wir können weiter jede Hilfe – inhaltlich wie technisch gebrauchen”, sagt Martin Horst. Doch schon jetzt nach der ersten Woche sei er von der Bereitschaft seiner Mitmenschen mehr als beeindruckt. „Es wollen wirklich viele Leute mitmachen und Unterstützung leisten”, sagt er. Das sei auch ein tolles Zeichen, das Mecklenburg-Vorpommern als Land aussendet.

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